BMW-Dream-Team mit Max Neukirchner ist gestorben
Alle Superbike-WM-Pläne von Max Neukirchner haben sich in den letzten Tagen zerschlagen. Für 2014 bleibt dem Sachsen nur noch die IDM Superbike.
Als MR-Racing-Eigentümer Steffen Pfüller den Rückzug seines Teams aus der Superbike-WM verkündete, beruhigte er seinen Piloten Max Neukirchner mit den Worten, er werde 2014 auf jeden Fall Superbike-WM fahren.
Hinter den Kulissen wurde eifrig an einem deutschen Dream-Team gearbeitet. Alpha Racing (Josef Hofmann, Josef Meier) und MR-Racing (Steffen Pfüller, Mario Rubatto) feilten an einem Geschäftsmodell, in dem Max Neukirchner und Markus Reiterberger gemeinsam in einem Team und auf einer BMW S1000RR in Evo-Konfiguration Superbike-WM fahren sollten. Doch das Projekt scheiterte kurz vor der tatsächlichen Realisierung am Geld.
Neukirchners letzte Chance auf einen Start in der Superbike-WM 2014 welkte dahin. Nun verhandelt der 30-Jährige mit dem Team 3C Ducati für die IDM Superbike. Möglich sind auch einige Wildcard-Einsätze in der Weltmeisterschaft.
3C bekommt viel Unterstützung vom Ducati-Werk, wie schlagkräftig die 1199 Panigale in der IDM ist, bewies Neukirchner bereits bei seinem Sieg auf dem Sachsenring in dieser Saison.
Neukirchner könnte damit auch seinen Job als Ducati-Botschafter behalten. Der Sachse hat immer betont, dass er nichts dagegen habe, den Rest seiner Karriere mit Ducati zu arbeiten.
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