Donington, Quali 1: Baz Schnellster, Ducati in Not

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Loris Baz schaltete auf seiner schnellsten Runde den Booster ein

Loris Baz schaltete auf seiner schnellsten Runde den Booster ein

Während Loris Baz bereits im ersten Training eine sehr starke Rundenzeit in den Asphalt brannte, hinkt Ducati überraschend deutlich hinterher. Fabrizio-Ersatz Bryan Staring (Kawasaki) trotz Armbruch dabei.

2013 wurden im zweiten Qualifying am Samstag an der Spitze hohe 1.28er Rundenzeiten gefahren, beim diesjährigen Meeting der Superbike-WM in Donington brannte Kawasaki-Pilot Loris Baz bereits in der ersten Session des Wochenendes eine 1.28.452 min in den Asphalt – und damit war der junge Franzose nur um 0,2 sec schneller als der Zweitplatzierte Alex Lowes (Suzuki). Weltmeister Tom Sykes folgt mit 0,4 sec Rückstand auf Baz auf Platz 3.

Imola-Doppelsieger Jonathan Rea (+0,6 sec) steigerte sich nach verhaltenem Beginn auf Platz 4, dicht gefolgt von Aprilia-Pilot Sylvain Guintoli sowie seines überraschend flotten Pata-Honda Teamkollegen Leon Haslam. Eugene Laverty (Suzuki), Marco Melandri (Aprilia) sowie die beiden Ducati-Piloten Davide Giugliano und Chaz Davies komplettieren die Top-10. Ducati hatte im ersten Training Mühe und büssten bereits 1,2 bzw 1,4 sec auf die Bestzeit von Baz ein!

Nicht überraschend wurde Niccolò Canepa mit der Evo-Ducati vom Althea-Team auf P11 dennoch bester der Evo-Piloten.

Bei Bimota platzierte sich Christian Iddon, bisher die Nummer 2 bei Alstare, als 15. vor seinem Teamkollegen Ayrton Badovini (P17) – sein Vorsprung von 0,5 sec entspricht wohl dem Heimvorteil.

Mit drei Sekunden Rückstand und Platz 18 musste MV Agusta-Pilot Claudio Corti erneut wieder eine Reihe von Evo-Bikes ziehen lassen. Der Italiener wartet sehnsüchtig auf ein neues Triebwerk für seine F4RR.

Technische Probleme während der Session hattem Sheridan Morais (Kawasaki) und Toni Elias (12./Aprilia). Morais gelang nicht einmal eine gezeitete Runde.

Sehr tapfer musste Bryan Staring als Nachfolger des entlassenen Michel Fabrizio bei Iron Brain Kawasaki sein. Der Australier brach sich am 10. Mai den rechten Unterarm, mit einer Titanschraube wurde der Bruch fixiert. Obwohl seit dem Eingriff erst neun Tage vergangen sind, setzte sich Staring im ersten Qualifying auf die ZX10-R, verpasste mit seiner persönlichen Bestzeit von 1.35,916 min die 107%-Qualihürde.

Dennoch: Staring liess mit Toth-Pilot Peter Sebestyen (BMW) und Geoff May (EBR) sogar zwei Stammpiloten hinter sich!

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