Honda enttäuscht: Nur dritte Startreihe in Thailand

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Wie auf Phillip Island: Superbike-Rookie Michael van der Mark vor Weltmeister Sylvain Guintoli

Wie auf Phillip Island: Superbike-Rookie Michael van der Mark vor Weltmeister Sylvain Guintoli

In den Trainings gab es Anzeichen, als könne sich Sylvain Guintoli beim Meeting in Thailand nach vorne orientieren – es wurde nur Startplatz 9. Sein Honda-Teamkollege Michael van der Mark wurde Achter.

Wie gut ist die Honda CBR1000RR wirklich? Nach dem Abgang von Erfolgsgarant Jonathan Rea in Richtung Kawasaki fragen sich das viele. Doch beim ersten Meeting der Superbike-WM 2015 verkaufte sich das Honda-Duo unerwartet stark, insbesondere Rookie Michael van der Mark überraschte am Rennsonntag. Weltmeister Sylvain Guintoli war nach seinem Teststurz noch nicht in Form, erreichte aber dennoch solide Ergebnisse.

In Thailand hatte man Honda dagegen besser erwartet als die Startplätze 8 und 9 in der Superpole. Michael van der Mark musste sogar den Umweg über die Superpole 1 nehmen. «Wir haben die ganze Session am Vormittag verpasst, deshalb konnte ich mich nicht steigern und ​kam in die Superpole 1», verteidigt sich der Supersport-Weltmeister. «Im vierten Training lief es viel besser. Die Rundenzeit und mein Gefühl zum Bike hat sich verbessert. In der Superpole brachte der Qualifyer nicht viel, mit meiner Position bin ich zufrieden. Die Lücke zu den Top-Jungs ist zwar etwas groß, im Renntrimm sind wir aber gut aufgestellt.»

Unzufriedener ist sein Teamkollege Sylvain Guintoli. «Wir haben alles Mögliche versucht, um nach vorne aufzuschliessen. Trotzdem fehlt uns auf einer kurzen Strecke wie hier eine volle Sekunde – das ist echt viel», grübelt der Franzose. «Wir werden uns jetzt etwas Zeit nehmen und uns durch die Daten kämpfen. Wir müssen verstehen, wie wir unseren Speed für das Rennen verbessern.»

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