Ein sechster Rang am ersten Trainingstag in Laguna Seca klingt nicht so berauschend, doch Aprilia-Ass Leon Haslam spürt, dass in Kalifornien noch viel mehr drin ist.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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Seit seinem Sturz in Imola (vier Rippenbrüche) kämpft Leon Haslam auf der Piste nicht nur mit seinen Gegnern, sondern auch mit Schmerzen. Dennoch erreichte der Aprilia-Pilot in Portimão und Misano zwei dritte Ränge, der WM-Zug ist angesichts 149 Punkte Rückstand auf Jonathan Rea (Kawasaki) aber quasi abgefahren.
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"Misano war das erste Rennen, bei dem ich auf Schmerzmittel verzichten konnte", verrät der 32-Jährige im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. "Ich habe jetzt drei Wochen mit meinem Trainer verbracht, bin Trail und Motocross gefahren – all das was ich sonst auch gemacht habe. Ich bin wieder in Normalform." Aus eigener Kraft kann Haslam nicht mehr Weltmeister werden. Selbst wenn er die restlichen zehn noch ausstehende Superbike-Läufe gewinnen sollte, würden Rea fünfte Ränge reichen – und der Kawasaki-Pilot war in dieser Saison nie schlechter als Zweiter!
Bis Rea noch nicht als neuer Weltmeister feststeht, will der Aprilia-Pilot aber nicht aufgeben. "Laguna Seca war der Wendepunkt für Aprilia in der vergangenen Saison", erinnert Haslam an die erfolgreiche Aufholjagd von Sylvain Guintoli, der im letzten Saisonrennen Tom Sykes von der WM-Spitze verdrängte und sich zum Weltmeisetr krönte. "Damals sind sie auf die Siegerstrasse eingebogen, auf den für uns besseren Pisten mit wärmeren Temperaturen. Deshalb freue ich mich auf die Rennen hier und in Malaysia. Ich spüre, dass wir nicht weit entfernt sind."
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