Kawasaki feiert mit Jonathan Rea, Mang und Ballington

Von Peter Fuchs
Superbike-WM
Auf dem Schottenring feierte Kawasaki das 40-jährige Jubiläum von Kawasaki Deutschland. Mit dabei waren Superbike-WM-Leader Jonathan Rea sowie die Weltmeister Anton Mang und Kork Ballington.

Die Kawasaki Days im Rahmen des Schottenring-GP waren wieder ein Erfolg, auch wenn es der Wettergott nicht gut mit Besuchern und Veranstaltern meinte. Sintflutartige Regenfälle und ein Sturz auf der Strecke führten zum vorzeitigen Abbruch. Trotzdem konnten der MSC Schotten und Kawasaki Deutschland zirka 8500 Zuschauer begrüßen.

Bei einem lockeren Sonne-Wolken-Mix starteten am Samstag die Kawasaki Days mit vielen Highlights. Das Motto lautete: 40 Jahre Kawasaki Deutschland. Dazu passten auch die prominenten Gäste. Toni Mang und Kork Ballington, der eigens aus seiner Wahlheimat Australien angereist war, erwiesen sich als Publikumsmagnete.

Die beiden vielfachen Motorrad-Weltmeister sowie der Führende in der Superbike-WM, Jonathan Rea, der von seinem Wohnsitz auf der Insel Man eingeflogen wurde, stellten sich den Fragen der Fans, schrieben Autogramme und standen für Selfies aller Art zur Verfügung. Das galt auch für den bekannten Schauspieler Ralph Herforth, der seine Motorradleidenschaft zurzeit auf einer aktuellen Z1000SX auslebt.

Echte Kawa-Raritäten im Rampenlicht

Kawasaki zeigte berühmte Motorräder aus der Geschichte der Marke, darunter 900Z1, Z1300, Z1000FI, Z750 Turbo sowie einige aktuelle Ninja H2-Modelle. Bei der Lap of Honor konnte man diese und andere Meilensteine in Fahrt sehen, Kork Ballington beteiligte sich auf dem historischen Zweitakt-Racer KR500.

«Die Kawasaki H2R auf einer Rennstrecke zu fahren hat mir die Augen geöffnet, das ist eine Waffe», meinte Rea zum 50.000 Euro teuren und über 300 PS starken Prestigeobjekt.

«Bei solchen Vintage-Events haben wir wahrscheinlich mehr Spaß als die heutigen Rennfahrer bei ihren Rennen», grinste Ballington. «All’ die enthusiastischen Fans zu treffen und diese unglaublichen Maschinen zu sehen, genieße ich sehr.»

Zu einem weiteren Highlight wurde die Preisverleihung des Wettbewerbs «Die älteste Kawasaki Deutschlands». Phillipp-Wilhelm Paul holte sich den ersten Platz mit seiner Kawasaki B8 von 1963. Aber auch die Kawasaki M10 (1966) von Ralf Gille und die Kawasaki A7 (1968) von Hans-Joachim Kauers, die auf Platz 2 und 3 folgten, waren echte Hingucker, die man heute nur noch sehr selten zu sehen bekommt.

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