Bleibt für Byrne nur noch die BSB?

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
An Byrnes Ducati gab es keine Weiterentwicklung.

An Byrnes Ducati gab es keine Weiterentwicklung.

Bei Ducati werden die Plätze für 2010 langsam rar. Shane Byrne denkt bereits über eine Rückkehr in die Britische Meisterschaft nach.

Noriyuki Haga und Michel Fabrizio sind fix im Ducati-Werksteam, Carlos Checa hat bei Althea, Jakub Smrz bei Guandalini unterschrieben. Möglich, dass diese Teams auch ein zweites Motorrad einsetzen, jedoch nicht gewiss. Ducati-Xerox-Teammanager Davide Tardozzi sagt: «Es wird 2010 nur drei Satelliten-Ducati geben.»

Doch jeder weiss: Die italienische Rennschmiede lebt vom Verkauf von Motorrädern. Möchte Althea oder Guandalini ein zweites Bike, wird Ducati nicht verweigern.

Offen ist die Situation bei DFX, bislang hat kein Fahrer für 2010 unterschrieben. Fonsi Nieto wäre wegen seiner Mitgift und den zuletzt gezeigten Leistungen willkommen, der Spanier würde aber auch gerne Moto2-WM fahren.
Régis Laconi hat zwar in Portimao für DFX getestet, die Rundenzeiten des Comeback-Manns sind aber noch weit entfernt von konkurrenzfähig.

Auf der Strecke bleiben könnte Shane Byrne, diese Saison bester Ducati-Privatfahrer und zweitbester Privatier hinter Leon Haslam (Stiggy Honda). Der Engländer ist bei Kawasaki und Aprilia abgeblitzt, sollte ihm Ducati, in welchem Team auch immer, nicht siegfähiges Material zusichern, will er in die Britische Meisterschaft zurückkehren.

Byrne ist von der Saison gezeichnet. In den Wintertests gehört er noch zu den Schnellsten, bezüglich Entwicklung tat sich an seiner Sterilgarda Ducati danach aber nichts mehr. Nur selten war der 32-Jährige in der Lage um Podestplätze zu kämpfen. Zudem liess die Zahlungsmoral seines Teams zu wünschen übrig. «Ich habe keine Lust mehr auf zehnte Plätze, will wieder Rennen gewinnen», machte Byrne deutlich.
 

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