Bestätigt: MV Agusta 2016 mit Forward und Melandri

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Mit Hilfe von Forward Racing und Marco Melandri soll die MV Agusta F4 schneller werden

Mit Hilfe von Forward Racing und Marco Melandri soll die MV Agusta F4 schneller werden

Was SPEEDWEEK.com vor einigen Tagen bereits aufdeckte, wurde nun von MV Agusta auch offiziell bestätigt. Im Rahmen der Kooperation mit Forward Racing fand auch Marco Melandri eine neue Aufgabe.

MV Agusta operierte in der Superbike- und Supersport-WM als reinrassiges Werksteam, allerdings nicht freiwillig. 2014 wurde der italienische Kleinserienhersteller aus Schiranna dazu gezwungen, als sich das russische Yakhnich-Team nach dem Meeting in Sepang zurückzog. Um weiter an der seriennahen Weltmeisterschaft teilnehmen zu können, wurde binnen weniger Tage ein eigenes Team aus dem Boden gestampft.

Für 2016 wurde nun von MV Agusta eine Änderung der Teamstruktur bestätigt. Als Partner verbündete sich MV-Boss Giovanni Castiglioni mit Forward Racing. Gegen Forward-Boss Giovanni Cuzari wird wegen Bestechung, Steuerhinterziehung, Steuerbetrug und Geldwäsche ermittelt. In der MotoGP ist Cuzari daher unerwünscht.

Wie MV Agusta betont, übernimmt nicht Forward Racing das bestehende Team, vielmehr sollen die Ressourcen von Forward das MV Agusta Reparto Corse Team verstärken.

Als Fahrer wurde bereits Lorenzo Zanetti für die Supersport-WM bestätigt, mit Top-Pilot Jules Cluzel (er fuhr 2009 bei Forward die Moto2-WM) wird verhandelt. Leon Camier hat bei MV Augusta einen Zwei-Jahres-Vertrag für die Superbike-WM, der bis Ende 2016 läuft.

Waren diese Informationen mehr oder weniger bekannt, gelang MV Agusta zudem mit der Verpflichtung von Marco Melandri eine faustdicke Überraschung. Der 33-Jährige wird jedoch nicht Stammpilot, sondern soll als Testfahrer die Entwicklung der MV Agusta F4 maßgeblich voranbringen. Für Melandri ist dies offensichtlich die einzige Möglichkeit, im kommenden Jahr ein Motorrad zu bewegen.

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