Michael Härtel: Nach wie vor an England interessiert

Von Manuel Wüst
Speedway
Michael Härtel

Michael Härtel

Der Dingolfinger Michael Härtel hat am 1. Mai sein Heimrennen auf der Sandbahn in Dingolfing überlegen mit Punktemaximum gewonnen. In den Speedway-Ligen lief bislang nicht viel.

Der Liga-Auftakt für die Wölfe Wittstock in Stralsund fand ohne Michael Härtel statt, der zeitgleich beim Speedway der Nationen in Landshut im deutschen Team stand. Der Bayer bestritt in Landshut zwar nur einen Lauf, doch in diesem leistete er einen ganz wichtigen Beitrag für das spätere Weiterkommen Deutschlands.

«Man kann an einem Tag nur an einem Rennen teilnehmen», so Härtel. «Landshut war von der Priorität höher, entsprechend ist es international gesehen ein besserer Wettbewerb. Von daher bin ich gerne dort gefahren, wäre aber natürlich auch gerne Bundesliga gefahren.»

Gerne wäre Härtel auch schon Rennen in der polnischen Liga gefahren, doch leider spielte bislang das Wetter nicht mit. «Ich hoffe, es kommt bald der Sommer, und dass keine Rennabsagen mehr kommen», so Härtel, der sich bei seinem polnischen Club in Krakau wohlfühlt. «Bis jetzt kann ich nicht jammern. Wir waren schon drüben zum Training, die Leute sind sehr kompetent. Auch die Teamkollegen wie der Finne Tero Aarnio sind alle recht nett. Ich bin fest im Team und muss mir den auch nicht erfahren. Bislang ist es nur am Wetter gescheitert, dass ich nicht gefahren bin.»

Der 21-Jährige will sich in seinem letzten Juniorenjahr vor allem auf die Rennen auf der Speedwaybahn konzentrieren, da er sich für die Junioren-WM qualifizieren möchte. Hierzu muss er die Qualirunde in Pardubitz/Tschechien überstehen. «Pardubitz habe ich beim DMSB als meinen Wunsch geäußert, dieser wurde mir erfüllt. Somit liegt die Konzentration voll auf dem Rennen, es ist eines der wichtigsten Rennen, das wir in diesem Jahr haben», erklärte Härtel, bei dem offen ist, ob der Start auf der Langbahn in Dingolfing eine einmalige Sache in dieser Saison war. «Ich habe ehrlich gesagt noch nichts geplant. Dingolfing war jetzt mal das erste Rennen, wenn sich noch was anderes ergibt, bin ich auch nicht dagegen.»

Neben besserem Wetter hofft Michael Härtel, der in den deutschen Ligen und in der polnischen Liga Verträge unterschrieben hat, auf die Rückkehr in die britische Liga. «England ist nach wie vor ein Thema, ich würde wirklich gerne. Ich habe zu Hause das Material hergerichtet, aber es kam kein passendes Angebot», so Härtel, der im Vorjahr bei den Ipswich Witches unter Vertrag stand. «Entweder hat es finanziell nicht gepasst, oder ich hätte Auto, Unterkunft und Mechaniker selbst organisieren müssen, was für mich als Deutscher ein zu großer Aufwand ist. Sobald sich eine passende Möglichkeit ergibt, weil sich jemand verletzt oder ausfällt, und es mit dem Club passt, bin ich auch wieder bereit in England zu fahren.»

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