Den Schritt nach England nicht bereut!

Kolumne von Martin Smolinski
Speedway
Wo Martin fährt, ist was los

Wo Martin fährt, ist was los

Im Winter traf ich gemeinsam mit meinem Team die Entscheidung, der polnischen und schwedischen Liga eine Absage zu erteilen und wieder in die britische Elite League zurückzukehren.

Die britische Liga hat zwar mit den flexiblen Terminen einen grösseren Reiseaufwand als zum Beispiel die schwedische oder polnische Liga, bei denen an festen Wochentagen die Rennen zeitgleich stattfinden. Doch man kann dies recht gut planen, da man fest im Team ist und nicht auf Anrufe der Teamführungen warten muss. In Gnesen im Vorjahr erging es uns speziell im Mai so, dass ich eigentlich für Lewis Bridger ins Team kommen sollte, jedoch entschieden sich die Teamchefs, nachdem ich meine Zusagen für die Rennen in Deutschland zurückgezogen hatte, dann doch noch kurzfristig pro Bridger, und ich stand plötzlich da. Zum Glück bekam ich meine Startplätze bei den deutschen Rennen wieder, doch nachdem Bridger wieder schwach fuhr, sollte ich erneut alles absagen.

Aufgrund dieser Erfahrungen entschieden wir uns bewusst für England, da ich dort fest im Team bin, solange die Leistung stimmt. Ich kam im Frühjahr bereits früh zum Fahren und ging mit der Rennpraxis in die Saison, die ich im Vorjahr nach dem verkorksten Auftakt in Polen nicht hatte. Mit Birmingham habe ich auch einen sehr guten Club gefunden. Ich fühle mich dort sehr wohl, mit dem Team sind wir in Reichweite der Play-offs.

Bei den ersten beiden Langbahn-GP habe ich Licht und Schatten erlebt und muss vor allem Joonas Kylmäkorpi Respekt zollen. Der erste GP ging voll in die Hose, doch wir konnten in Norwegen zurückschlagen, und ohne Plattfuss im Finale wäre ich wohl auf dem Siegerpodest gestanden. Derzeit fast unschlagbar ist Joonas Kylmäkorpi. Er war in beiden GP-Rennen extrem stark und wir wissen nun, wen es in diesem Jahr zu schlagen gilt! Am 7. Juli habe ich in Groningen die nächste Chance dazu.

Weshalb Weltmeister Joonas Kylmäkorpi Langbahnrennen als Hobbyveranstaltungen bezeichnet, lesen Sie in Ausgabe 28 der Wochenzeitschrift SPEEDWEEK – seit 26. Juni für 2,20 Euro / Fr. 3.80 im Handel!

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