Wo sich Kevin Wölbert als Speedway-Profi verdingt

Von Jan Sievers
Speedway
Kevin Wölbert (vorne) hat zwei Titel im Auge

Kevin Wölbert (vorne) hat zwei Titel im Auge

Für Kevin Wölbert ist 2016 die siebte Saison als Speedway-Profi in Großbritannien. Bereits zwei Mal wurde er Meister in der Premier League, nun soll der dritte Titel folgen.

Ende der Saison 2009 kontaktierten ihn die Edinburgh Monarchs und bekundeten ihr Interesse am schnellen Heidhofer für die darauffolgende Saison. Als sich in der Mannschaft Verletzungen breit machten, ging alles sehr schnell. Kevin Wölbert kam für die letzten Rennen der 2009er-Saison mit seinem Team nach Schottland und schlug ein wie eine Bombe. Seitdem wird er der «German Kaiser» genannt, in Anlehnung an Franz Beckenbauer. Mit Wölberts Hilfe sicherte sich der schottische Hauptstadt-Klub die Vizemeisterschaft in der britischen Premier League.

Im Jahr 2010 folgte seine erste volle Saison für die Monarchs, in der Wölbert die Schotten zusammen mit Ryan Fisher zum Ligatitel führte. Danach folgten für den Mecklenburger auf der Insel Jahre mit Höhen und Tiefen. Bei Auftritten in der Elite League und beim Erzrivalen in Glasgow fehlte Wölbert die Konstanz, die sich seit dem vergangenen Jahr nach der Rückkehr zu Edinburgh wieder eingespielt hat.

Der zweifache Deutsche Meister punktete im vergangenen Jahr beständig gut und war einer der Hauptfaktoren, dass es für Edinburgh erneut zum Meistertitel gereicht hat. Seinen Punkteaverage konnte er um ganze zwei Punkte in der Saison steigern.

Auch in diesem Jahr ist Wölbert wieder bei den Edinburgh Monarchs unter Vertrag. «Unser Ziel ist ganz klar den Titel in der Premier League zu verteidigen», sagte der 26-Jährige zu SPEEDWEEK.com. «Es wird ein hartes Stück Arbeit, die Saison ist lang, aber wir haben eine gute Truppe zusammen. Schön wäre es auch, wenn ich als Double-up-Fahrer in der Elite League einige Gastauftritte bekomme. Dazu muss aber natürlich die Leistung stimmen.»



Bei seinem ersten Rennen des Jahres im Premier-League-Cup gegen Glasgow lief es schon recht ordentlich. Mit acht Punkten beim Lokalderby war Wölbert zweitbester Fahrer seines Teams. Kommenden Freitag geht es erstmals auf der Heimbahn in Armadale vor den Toren Edinburghs zur Sache, wenn die Berwick Bandits zu Gast sein werden.



Nicht nur in Großbritannien gilt es für Wölbert den Titel zu verteidigen, auch in der deutschen Bundesliga wurde er Meister: «Wir hatten ein starkes Team in Stralsund und in einem Herzschlagfinale gegen Landshut die Nase vorn. Auch in diesem Jahr werde ich wieder für Stralsund ans Band rollen. Auch in Deutschland ist die Titelverteidigung das Ziel.»

Neben dem Engagement in Deutschland und Großbritannien wird Kevin Wölbert auch in Dänemark für Munkebo in der Liga starten.

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