Speedway-GP

Teterow-GP: Polnischer Doppelsieg, Smolinski gab auf

Von Manuel Wüst - 01.09.2019 10:23

Maciej Janowski hat den Speedway-Grand-Prix von Deutschland in Teterow gewonnen. Der Pole siegte vor Landsmann Bartosz Zmarzlik, der mit seinem zweiten Platz mit dem WM-Führenden Leon Madsen gleichzog.

Als es in den letzten Heats des Tages um alles oder nichts ging, holte Maciej Janowski die Siege! Der Pole war in jedem seiner fünf Vorläufe als Zweiter über die Ziellinie gefahren. Mit zehn Punkten auf dem Konto hatte Janowski die Qualifikation für das Halbfinale sicher in der Tasche und traf im ersten von zwei Halbfinalläufen auf die WM-Führenden Leon Madsen und Bartosz Zmarzlik. Zmarzlik startete von innen gut, während Madsen vom zweiten Startplatz nicht den idealen Vortrieb fand, zog Janowski vom dritten Startplatz in Front und setzte sich vor das Spitzenduo. Madsen fand keinen Weg auf einen der vorderen zwei Plätze und verpasste das Finale in Teterow, während sein härtester Verfolger Zmarzlik im Finale stand.

Aus dem zweiten Halbfinale schafften Matej Zagar und Niels-Kristian Iversen den Sprung ins Finale. Zagar und Iversen sicherten sich vor einer Woche in Gorican über den Challenge die Qualifikation für den Grand Prix 2020 und könnten nach der starken Leistung in Teterow, wo beide zweistellig punkteten, sogar über eine Top-8-Platzierung ihr Ticket für 2020 sichern. Weil Martin Vaculik als Vierter im Challenge bereits zu den Top-8 der Welt zählt, wäre der Däne Anders Thomsen der nächste Nachrücker.

Das Finale war erneut eine klare Angelegenheit für Janowski. Vom Start weg führte der WM-Siebte das Feld an und sicherte sich den Sieg in der Bergring Arena. Zmarzlik, der noch zwei Punkte Rückstand auf WM-Leader Madsen hatte, kämpfte sich vom letzten Platz auf den zweiten Rang, holte die letzten Punkte auf Madsen auf und ist nun punktgleich mit dem Dänen an der Spitze des Gesamtklassements.

Martin Smolinski, der deutsche Wildcard-Fahrer, beendete seinen Rennabend nach dem vierten Durchgang. Der Bayer klagte über Schmerzen im nach seinem Gorican-Sturz lädierten Rücken und konnte keine Top-Leistung abrufen. Im letzten Durchgang kam für den Deutschen Meister, der im ersten Durchgang gegen Janusz Kolodziej seinen einzigen Punkt einfuhr, Kai Huckenbeck ans Band, der keine Punkte schreiben konnte. Der zweite Reservefahrer Max Dilger blieb ohne Einsatz.

ZUR LIVE-ÜBERTRAGUNG

Ergebnisse Speedway-GP Teterow/D:

1. Maciej Janowski (PL), 16 Punkte
2. Bartosz Zmarzlik (PL), 16
3. Matej Zagar (SLO), 15
4. Niels-Kristian Iversen (DK), 13
5. Emil Sayfutdinov (RUS), 10
6. Leon Madsen (DK), 10
7. Fredrik Lindgren (S), 9
8. Patryk Dudek (PL), 8
9. Antonio Lindbäck (S), 8
10. Artem Laguta (RUS), 8
11. Tai Woffinden (GB), 8
12. Jason Doyle (AUS), 6
13. Robert Lambert (GB), 4
14. Martin Vaculik (SK), 4
15. Janusz Kolodziej (PL), 2
16. Martin Smolinski (D), 1
17. Kai Huckenbeck (D), 0
18. Max Dilger (D), N

Stand nach 7 von 10 Rennen:

1. Bartosz Zmarzlik (PL), 85 Punkte
2. Leon Madsen (DK), 85
3. Emil Sayfutdinov (RUS), 78
4. Fredrik Lindgren (S), 72
5. Martin Vaculik (SK), 72
6. Patryk Dudek (PL), 70
7. Maciej Janowski (PL), 67
8. Artem Laguta (RUS), 57
--------------------------------------------------
9. Niels-Kristian Iversen (DK), 54
10. Matej Zagar (SLO), 52
11. Janusz Kolodziej (PL), 50
12. Jason Doyle (AUS), 48
13. Antonio Lindbäck (S), 38
14. Max Fricke (AUS), 36
15. Tai Woffinden (GB), 35
16. Robert Lambert (GB), 28
17. Bartosz Smektala (PL), 10
18. Mikkel Michelsen (DK), 9
19. Oliver Berntzon (S), 7
20. Maksym Drabik (PL), 4
21. Vaclav Milik (CZ), 4
22. Matic Ivacic (SLO), 2
23. Jacob Thorssell (S), 2
24. Martin Smolinski (D), 1

Macie Janowski (vorne) stürmte zum Teterow-Sieg © Pabijan Macie Janowski (vorne) stürmte zum Teterow-Sieg Die Top-3 von Teterow: Bartosz Zmarzlik, Maciej Janowski und Matej Zagar (v.l.) © Pabijan Die Top-3 von Teterow: Bartosz Zmarzlik, Maciej Janowski und Matej Zagar (v.l.) Leon Madsen (vorne) schied im Halbfinale aus © Pabijan Leon Madsen (vorne) schied im Halbfinale aus Martin Smolinski (16) musste wegen Schmerzen aufgeben © Pabijan Martin Smolinski (16) musste wegen Schmerzen aufgeben

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