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Speedway-GPKolumne

Erik Gundersen: Wie er fast sein Leben verlor

Am 17. September 2014 jährte sich zum 25. Mal der «schwarze Renntag». Nicht nur für Erik Gundersen, sondern für den gesamten Speedway-Sport.

Im Artikel erwähnt


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Erik Gundersen im Gespräch mit Christian Kalabis
Erik Gundersen im Gespräch mit Christian Kalabis
Foto: Archiv Kalabis
Erik Gundersen im Gespräch mit Christian Kalabis
© Archiv Kalabis

Nachdem der Däne Erik Gundersen am 2. September 1989 noch den vierten Platz im Finale der Einzel-Weltmeisterschaft im Münchner Olympiastadion belegte, wurde am 17. September das Finale der Team-Weltmeisterschaft im englischen Bradford ausgetragen. In der ersten Kurve in seinem ersten Lauf führte Gundersen, als sich die direkt hinter ihm liegenden Lance King (USA) und Jimmy Nilsen (Schweden) verhakten und in das Hinterrad des kleinen Dänen schleuderten, der zu Sturz kam. Der an vierter Stelle liegende Simon Cross (England) konnte nicht mehr ausweichen und traf mit seiner Rennmaschine den Kopf des am Boden liegenden Gundersen.

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Trotz Helm und den schnell eingreifenden Hilfemaßnahmen gaben die Ärzte ihm kaum eine Überlebenschance. Für lange Zeit blieb Gundersen im Koma, erlangte letztlich aber sein Bewusstsein wieder. Das Laufen musste er erneut lernen, dafür trug er keine geistige Schädigung davon. Für das Krankenhaus, in dem sein Leben gerettet wurde, spendete Erik später eine Menge Geld.

Erik Gundersen gewann drei Einzel-Weltmeistertitel und wurde zweimal Langbahn-Weltmeister. Außerdem holte er zwölf weitere Weltmeistertitel im Speedway: Mit dem dänischen Team siebenmal und fünfmal im Paar-Wettbewerb. Er ist der einzige Fahrer in der Speedway-Geschichte, der in einem Jahr (1985) alle drei möglichen WM-Titel errang

Gundersen begann seine Karriere 1979 bei den Cradley Heath "Heathens" aus Dudley. Dem Club, mit dem er 1981 und 1983 die Britische Meisterschaft gewann, blieb er während seiner gesamten Karriere treu, was eine Seltenheit im Speedway ist, da die meisten Fahrer oft nach jeder Saison wechseln.

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Nach dem abrupten Ende seiner so erfolgreichen Laufbahn wurde er Trainer des dänischen Nationalteams, später und bis heute kümmert er sich um den Nachwuchs in seinem Heimatland, mit dem er Jahr für Jahr sensationelle Erfolge erzielt. Seit 1996 ist er Mitglied der Hall of Fame des dänischen Sports.

Einzeltitel:

Speedway-Weltmeister: 1984, 1985, 1988

Langbahn-Weltmeister: 1984, 1986

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Dänischer Meister: 1983, 1984, 1985, 1986, 1989

Mannschaftserfolge:

Team-Weltmeister: 1981, 1983, 1984, 1985, 1986, 1987, 1988

Paar-Weltmeister: 1985, 1986, 1987, 1988, 1989

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Manchester/1
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Breslau Sprint
Breslau
Malilla
Lodsch Sprint
Lodsch
Riga
Vojens Sprint
Vojens
Thorn Sprint
Thorn

1.

Robert Lambert

142

14

6

3

12

7

3

18

18

-

20

18

3

20

-

-

2.

Bartosz Zmarzlik

141

16

16

-

14

16

-

20

16

-

11

20

-

12

-

-

3.

Brady Kurtz

139

8

18

1

18

20

-

14

14

-

16

16

4

10

-

-

4.

Michael Jepsen Jensen

102

2

14

-

11

18

-

16

5

-

14

8

-

14

-

-

5.

Leon Madsen

90

1

20

-

8

6

-

10

10

-

10

7

-

18

-

-

6.

Patryk Dudek

89

10

5

-

9

5

-

11

11

-

18

12

-

8

-

-

7.

Kacper Woryna

89

20

11

-

4

9

-

5

6

-

9

14

-

11

-

-

8.

Max Fricke

89

3

7

-

20

12

2

6

4

-

8

9

2

16

-

-

9.

Jason Doyle

66

11

8

-

7

11

-

2

3

-

7

10

1

6

-

-

10.

Andzejs Lebedevs

65

5

9

-

6

3

1

8

12

-

5

11

-

5

-

-

11.

Anders Thomsen

58

-

4

-

10

4

-

12

20

-

4

1

-

3

-

-

12.

Jack Holder

55

9

12

4

16

14

-

0

-

-

-

-

-

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-

-

13.

Jan Kvech

52

-

3

-

5

10

-

9

7

-

12

6

-

-

-

-

14.

Dominik Kubera

35

7

10

-

-

-

-

3

8

-

3

-

-

4

-

-

15.

Fredrik Lindgren

25

12

-

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-

-

4

-

9

-

-

16.

Nazar Parnitskiy

21

6

2

-

1

1

-

4

2

-

1

3

-

1

-

-

17.

Daniel Bewley

18

18

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

-

0

-

-

18.

Kai Huckenbeck

18

-

-

-

2

8

-

-

1

-

2

5

-

-

-

-

19.

Maciej Janowski

11

-

-

-

-

-

4

7

-

-

-

-

-

-

-

-

20.

Kim Nilsson

9

-

-

-

-

-

-

-

9

-

-

-

-

-

-

-

21.

Tom Brennan

7

-

-

2

3

2

-

-

-

-

-

-

-

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-

-

22.

Frederik Jakobsen

7

-

-

-

-

-

-

-

-

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-

-

-

7

-

-

23.

Piotr Pawlicki

6

-

-

-

-

-

-

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-

6

-

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-

24.

Norick Blödorn

4

4

-

-

-

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-

25.

Daniils Kolodinskis

2

-

-

-

-

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-

2

-

-

-

-

26.

Mikkel Andersen

2

-

-

-

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-

2

-

-

27.

Adam Bednar

1

-

1

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-

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-

28.

Marcel Kowolik

1

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-

1

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-

29.

Kevin Wölbert

0

0

-

-

-

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-

30.

Nikodem Mikolajczyk

0

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31.

Nicolai Heiselberg

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0

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