Speedway-GP

Speedway-GP: Die Wildcards für 2016 stehen fest!

Von Ivo Schützbach - 30.10.2015 11:22

Keine Überraschung gab es bei der Vergabe der vier Dauer-Wildcards für den Speedway-GP 2016. Jaroslaw Hampel, Andreas Jonsson, Peter Kildemand und Antonio Lindbäck sind die Glücklichen.

Dass Jaroslaw Hampel, Andreas Jonsson, Peter Kildemand und Antonio Lindbäck eine Dauer-Wildcard für den Speedway-GP 2016 erhalten, war absehbar.

Hampel verletzte sich am 6. Juni im World-Cup und fiel für den Rest der Saison aus. Der Pole wurde 2010 und 2013 Vizeweltmeister, dazu 2011 Dritter. In 96 Grands Prix fuhr er 32 Mal ins Finale und gewann sechsmal. Hampel ist der vierte Pole im Grand Prix neben dem WM-Siebten Maciej Janowski und den aus dem Challenge kommenden Youngstern Bartosz Zmarzlik und Piotr Pawlicki. Seine Rücktrittsgedanken sind damit weggewischt.

Weil sich kein Schwede in den Top-8 der WM platzieren konnte und es keine hoffnungsvollen Youngster gibt, erhalten Andreas Jonsson (35) und Antonio Lindbäck (30) eine Wildcard.

Außerdem der Däne Peter Kildemand, der als Hampel-Ersatz in dieser Saison überzeugen konnte und mit drei Rennen weniger als die anderen Fahrer WM-Neunter wurde – drei Punkte hinter dem rettenden achten Platz. Seinen Heim-GP in Horsens gewann der 26-Jährige.

Als Substitute-Fahrer wurden Fredrik Lindgren (S), Michael Jepsen Jensen (DK) und Vaclav Milik (CZ) nominiert. Sie rücken in dieser Reihenfolge nach, sollte einer der Fixstarter verletzt sein oder nicht fahren wollen.

Das Grand-Prix-Startfeld 2016:

Tai Woffinden (GB)
Greg Hancock (USA)
Nicki Pedersen (DK)
Niels-Kristian Iversen (DK)
Jason Doyle (AUS)
Matej Zagar (SLO)
Maciej Janowski (PL)
Chris Holder (PL)
Bartosz Zmarzlik (PL)
Piotr Pawlicki (PL)
Chris Harris (GB)
Peter Kildemand (DK)
Andreas Jonsson (S)
Jaroslaw Hampel (PL)
Antonio Lindbäck (S)

Immer spektakulär: Peter Kildemand © Pabijan Immer spektakulär: Peter Kildemand Jarek Hampel (Mitte) war seit Juni verletzt © Pabijan Jarek Hampel (Mitte) war seit Juni verletzt Die zwei besten Schweden: Antonio Lindbäck (li.) und Andreas Jonsson © Pabijan Die zwei besten Schweden: Antonio Lindbäck (li.) und Andreas Jonsson
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