Nicki Pedersen: «So wird man nicht Weltmeister»

Von Katja Müller
Speedway-GP
Nicki Pedersen fährt seit sieben Jahren seinem vierten Titel hinterher

Nicki Pedersen fährt seit sieben Jahren seinem vierten Titel hinterher

Nicki Pedersen gewann seinen letzten WM-Titel 2008. In den letzten vier Jahren belegte der 38-jährige Däne dreimal einen Platz unter den Top-3 der Speedway-Weltmeisterschaft.

Für 2016 ist das Ziel klar, der Däne möchte WM-Titel Nummer 4. Nicki Pedersen, der 2015 drei Grand Prix für sich entscheiden konnte und sich die Bronzemedaille sicherte, weiß, weshalb er gegen Tai Woffinden und Greg Hancock zurückstecken musste: «Wenn du die Probleme hast, die ich die Hälfte der Saison über hatte, wirst du sicher nicht Weltmeister. Mein Team und ich müssen im Winter hart arbeiten. Ich muss meine Fitness und noch ein paar Dinge aufbauen, dann kann ich nächstes Jahr wieder voll mitmischen. Mit dem richtigen Material werde ich nächstes Jahr Weltmeister. Ich muss nach mir schauen und nicht nach anderen Fahrern.»

Pedersen verlor den Vize-WM-Titel beim letzten Grand Prix in Australien, als er vor den Halbfinales mit sieben Punkten ausschied und Greg Hancock mit 21 Punkten Maximum gewann. «Ich hatte nicht den Speed, den ich wollte und brauchte», ist sich der Däne bewusst. «Alles in allem war ich happy mit Thorn und den offenen Rennen. Nur, was zwischen Thorn und Melbourne lag, war definitiv nicht ideal. Wir haben in der Box gemacht was wir konnten, aber das hat nicht gereicht. Wir haben alles probiert, aber nichts wollte funktionieren. Ich habe das Bike gefahren, wie ich sollte. Ich habe die Linien gewählt, wie ich sollte, aber ich hatte einfach nicht den Speed. Ich muss mit meinem Tuner sprechen was falsch gelaufen ist, denn so wird man nicht Weltmeister. Ich bin aber froh, dass ich unter den Top-3 geblieben bin. Ob nun Zweiter oder Dritter ist nicht so wichtig, Hauptsache nicht Vierter.»

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