World Cup King’s Lynn: Briten sensationell im Finale

Von Helge Pedersen
Speedway-World-Cup
Vor eigenem Publikum gewannen die Briten Event 1 des Speedway World Cups in King’s Lynn und zogen direkt ins Finale ein. Favorit Australien erlebte ein Desaster.

Überraschend souverän und mit der geschlossensten Mannschaftsleistung gewannen die Briten in King’s Lynn gegen die USA, Australien und Italien und zogen damit direkt ins Finale am 2. August im polnischen Bromberg ein. Weltmeister Tai Woffinden, Chris Harris, Simon Stead und Daniel King holten zusammen 44 Punkte, jeder zwischen 10 und 12. In keinem Lauf wurde ein Brite Letzter.

Die Briten triumphierten mit erstaunlichen sieben Punkten Vorsprung auf die USA, obwohl Greg Hancock seinen Joker-Lauf ebenso gewann wie Jason Doyle für die einen Punkt schlechter platzierten Australier.

USA und Australien müssen am kommenden Donnerstag in Bromberg ins Race-off, in dem sich der Sieger noch für das Finale qualifizieren kann. Sie treffen dort auf den Zweit- und Drittplatzierten aus Event 2 am kommenden Dienstag in Västervik, wo Schweden auf Dänemark, Lettland und Tschechien trifft.

Großbritannien steht zum ersten Mal seit 2010 wieder im Finale. «Dass wir Event 1 gewinnen war kein Traum, es war möglich, ich habe es immer gesagt», erzählte Teamchef Alun Rossiter. «Ich habe den Jungs immer den Rücken gestärkt, jeder hat sie klein geredet. Jetzt haben wir das Gegenteil bewiesen.»

Für die USA war der zweifache Weltmeister Greg Hancock mit 19 Punkten überragender Fahrer. Die Youngster Gino Manzares, Ricky Wells und Max Ruml brachten aber ebenfalls ihre Leistung und sie konnten so die übermächtigen Australier schlagen.

Wobei sich Australien eher selber schlug. Gleich fünf Ausfälle und Disqualifikationen von Cameron Woodward und Darcy Ward führten dazu, dass Jason Doyle und Troy Batchelor mit ihren guten Leistungen auf verlorenem Posten standen. Kapitän Chris Holder, der das Rennen verletzt aus der Box beobachtete, kündigte bereits an, dass er im Race-off wieder dabei sein wird.

Italien, die Anfang Juli in der Qualifikation Deutschland aus dem Wettbewerb gekegelt hatten, bestand letztlich nur aus dem tapfer fahrenden Nicolas Covatti, der Rest des Teams war zu langsam, Nicolas Vicentin überfordert.

Ergebnisse Speedway World Cup, Event 1, King’s Lynn/GB:

Qualifiziert für das Finale:

1. Großbritannien, 44 Punkte: Tai Woffinden 12, Daniel King 11, Chris Harris 11, Simon Stead 10.

Qualifiziert für das Race-off:

2. USA 37:
Greg Hancock 19, Gino Manzares 9, Max Ruml 4, Ricky Wells 5.

3. Australien 36: Darcy Ward 6, Jason Doyle 15, Troy Batchelor 14, Cameron Woodward 1.

Ausgeschieden:

Italien 10: Mattia Carpanese 1, Nicolas Vicentin 0, Michele Castagna 2, Nicolas Covatti 7.

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