Kampf der PS-Giganten: Jochen Hahn verliert Führung

Von Otto Zuber
Sportwagen
Bei den ersten beiden Rennen zur Truck-EM auf dem Red Bull Ring luchste Antonio Albacete dem Deutschen die Gesamtführung ab. Auch neben der Strecke gab es viel Action.

Der erste Renntag der Truck-EM am Red Bull Ring stand ganz im Zeichen des Kampfes um die Gesamtführung, die Jochen Hahn (D) mit allen Mitteln zu verteidigen versuchte. Vor dem vierten Saisonstopp in der Steiermark war ihm Antonio Albacete dicht auf der Hinterachse. Der Spanier setzte sich am Samstag mit einem Sieg und einem 4. Platz vorübergehend an die Spitze. Gelegenheit zur Revanche hat Hahn bereits am Sonntag bei zwei weiteren Rennen.

Regelrecht körperlich spürbar war die geballte Kraft der 20 Renn-Goliaths, wenn die Fahrer der 1200-PS-Giganten beim fliegenden Start der Truck-EM ihr Gaspedal voll durch drücken. Im ersten Rennen des Tages führten Jochen Hahn und Antonio Albacete das Feld zu Beginn an, der Spanier sah die Zielflagge jedoch vor dem deutschen Titelverteidiger. Nach einem packenden zweiten Rennen mit umgekehrter Startreihenfolge der ersten acht Fahrer konnte Hahn die bessere Ausgangslage gegenüber seinem schärfsten Kontrahenten nicht nützen, belegte Rang 6 und musste die Gesamtführung an Antonio Albacete, der den 4. Platz erkämpfte, abtreten. Am Sonntag werden die Karten am Red Bull Ring neu gemischt. Hahn will zurückschlagen.

Partnerserien rasant unterwegs

Ebenfalls je einen Renneinsatz auf der Südschleife des Red Bull Ring hatten die Piloten der Partnerserien: Youngtimer Trophy, Cup- & Tourenwagentrophy und Suzuki Cup. Letzteren dominierte am Samstag der 17-jährige Österreicher Christoph Zellhofer, wobei diese Serie gemeinsam mit dem ungarischen Pendant an den Start ging.

Spektakuläres Rahmenprogramm

Was man mit mehrere Tonnen schweren Trucks sonst noch alles anstellen kann, demonstrierte der Franzose Patrick Bourny bei spektakulären Stuntshows mit seinem Wheeling Truck und seinem Looping Truck. Trucker-Camps, ein Truck-Korso mit historischen Fahrzeugen sowie Ausstellungen und die Station der «Friends on the Road Tour» ließen auch zwischen den Rennen keine Langeweile aufkommen.

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