Lausitzring, Quali: Honda und Yamaha Kopf an Kopf

Von Kay Hettich
Supersport-WM
Jules Cluzel (li) blieb mit seiner Zeit aus dem ersten Qualifying vorne

Jules Cluzel (li) blieb mit seiner Zeit aus dem ersten Qualifying vorne

Die kombinierte Zeitenliste der Qualifyings der Supersport-WM auf dem Lausitzring wird von Jules Cluzel (Honda) und Sheridan Morais (Yamaha) angeführt. Sensationell aber die Vorstellung von Kenan Sofuoglu im 2. Training.

Viel Platz hatte Kenan Sofuoglu, als er im zweiten Training als Einziger den vom Regen während des 2. Superbike-Qualifyings noch feuchten Lausitzring umrundete. Aber auch der Kawasaki-Werkspilot musste einsehen, dass er seine Zeit vom ersten Quali kaum erreichen würde.

Doch Sofuoglu ließ nicht locker. Mit beeindruckend viel Risiko prügelte der fünffache Weltmeister seine ZX-6R um die Piste und befand sich dabei mehrfach in Sturzgefahr. Als Vierter der Zeittrainings kann Sofuoglu seine Startposition in der Superpole weiter verbessern.

So blieb es bei der Bestzeit für Jules Cluzel, der mit seiner PTR Honda am Vormittag in 1.41,476 min die schnellste Runde in den brandenburgischen Asphalt brannte. Nur 58/1000 sec hinter dem Franzosen reihte sich Kallio-Pilot Sheridan Morais (Yamaha) ein. Der Drittplatzierte Lucas Mahias büsste 0,281 sec ein.

Als Sechster sorgte Luke Stapleford mit einer Triumph Daytona 675 für einen schönen Farbtupfer in den provisorischen ersten zwei Startreihen.

Übrigens: In den letzten zehn Minuten des zweiten Zeittrainings gelangen vereinzelten Piloten doch noch Zeitenverbesserungen – so schaffte es Nikki Tuuli (Yamaha), 2016 als Wildcard-Pilot sensationeller Zweiter, als Siebter noch in die Superpole 2. Gino Rea (Kawasaki) kam mit einem Kraftakt auf Platz 8.

Die beste MV Agusta F3 folgte mit PJ Jacobsen auf Rang 11 – damit verpasste der US-Amerikaner die direkte Qualifikation für die Superpole 2 am Samstag.

Anthony West kam mit 1,5 sec Rückstand auf die 14. Position. Der für den bei Vamag MV Agusta gekündigten Roberto Rolfo verpflichtete Lorenzo Zanetti kam bei seinem Comeback auf Platz 15.

Wildcard-Pilot Thomas Gradinger hielt am Freitag prächtig mit und reihte sich mit seiner Yamaha als 17. ein. Marc Buchner (Yamaha) folgt als 24.

Der Schweizer Robin Mulhauser ist nach Kündigung durch PTR Honda nicht am Start.

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