Yamaha spendiert Youngster eine dritte Werksmaschine

Von Ivo Schützbach
Supersport-WM
Für die neu geschaffene Supersport-300-WM hat sich Yamaha ein Nachwuchs-Förderprogramm überlegt: Der Beste von sechs ausgewählten Piloten bekommt eine Werksmaschine in der Supersport-WM.

Bei der Premiere der Supersport-300-WM im MotorLand Aragón Anfang April 2017 stellte Yamaha mit 23 von 37 Motorrädern die Übermacht, der japanische Hersteller mit den Stimmgabeln im Logo ist die quantitativ dominierende Marke. Vor dem letzten Rennen in Jerez am kommenden Sonntag liegen sieben Yamaha-Fahrer in den Top-10, Marc Garcia (126 Punkte) und Alfonso Coppola (122) werden den WM-Titel unter sich ausmachen.

Bitter für Garcia: Er gehört nicht zum Förderprogramm bLU cRU von Yamaha. Dafür wurden vor der Saison Robert Schotman (WM-7.), Alfonso Coppola (2.), Mykyta Kalinin (11.), Kimi Patova (27.), Renzo Ferreira (ohne Punkte) und Enzo de la Vega (21.) nominiert.

Der Beste von diesen sechs hat für die Saison 2018 von Yamaha eine garantierte Werksmaschine in der Supersport-WM.

In der 600er-WM wird nächstes Jahr erneut das Team von Mirko Giansanti (GRT) Yamahas Speerspitze bilden, die Verträge von WM-Leader Lucas Mahias und Buriram-Sieger Federico Caricasulo wurden bereits verlängert. Yamaha arbeitet daran, dass GRT eine dritte R6 für bLU cRU-Sieger Alfonso Coppola einsetzt. Der 20-Jährige ist beim 300er-Finale in Jerez von seinen fünf Mitbewerbern nicht mehr einholbar. «Das ist ein großer Beitrag, den Yamaha leistet», unterstreicht Rennchef Andrea Dosoli.

«Ich habe dieses Jahr versucht nicht an die Meisterschaft zu denken, sondern von Rennen zu Rennen», erzählte Coppola. «Es ist schwer zu beschreiben, wie sehr mich Yamaha unterstützt. Wenn dir Leute mit so viel Erfahrung helfen, an dich glauben und dein Selbstvertrauen stärken, dann holst du alles aus dir heraus und gibst nie auf. Dass ich nächstes Jahr ein offizieller Yamaha-Pilot in der Supersport-WM sein werde, ist eine große Ehre und Riesenchance für mich.»

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