Sandro Cortese (Yamaha): «Bin im Rennen vorne dabei»

Von Ivo Schützbach
Supersport-WM
Sandro Cortese

Sandro Cortese

Supersport-WM-Rookie Sandro Cortese beendete den Freitag auf dem Chang Circuit in Buriram als Sechster. «Ob ich Dritter oder Siebter bin, mit 0,4 sec Rückstand sind wir bei der Musik», meinte der Kallio-Yamaha-Pilot.

0,471 sec Rückstand auf die Bestzeit von Weltmeister Lucas Mahias (GRT Yamaha) können sich für Klassenneuling Sandro Cortese sehen lassen, zumal der Schwabe nie zuvor auf dem Chang Circuit fuhr.

«Für den ersten Tag ist das sehr in Ordnung», bemerkte Cortese gegenüber SPEEDWEEK.com. «Ich konnte mich von 0,8 auf 0,4 sec Rückstand verbessern und muss einfach fahren. Auf dieser Strecke kommst du bis zu einem gewissen Punkt, dann profitiert der, der die Strecke kennt. Es gibt gewisse Kurven wie 3 und 4, wo du den Rhythmus mitnimmst bis zur Start-Ziel-Linie, ich bin einfach Runde um Runde gefahren. Der erste Teil ist Stop-and-Go, dazu sehr breit. In Kurve 2 bin ich immer noch zu früh auf der Bremse. Die Kurve ist so langgezogen, man fährt sie nicht im normalen Winkel an, sondern lässt sich eher raustreiben und kommt dann wieder zurück. Solche Sachen lernst du Runde für Runde. Wichtig war, dass ich es direkt in Superpole 2 schaffte.»

Während die Top-10 der beiden Trainings am Freitag direkt in Superpole 2 kommen, in der am Samstag die Startplätze 1 bis 12 ausgefahren werden, müssen alle anderen den Umweg über Superpole 1 gehen, von wo aus nur die zwei Schnellsten weiterkommen.

«Ob ich heute Dritter oder Siebter bin, mit 0,4 sec Rückstand sind wir bei der Musik», fasste Cortese zusammen. «Mein Rhythmus ist sehr gut, ich fuhr zwischen 1:37,9 und 1:38,1 min und mache mir keine Sorgen. Ich habe mir zur Vorbereitung die Superpole vom letzten Jahr angeschaut und mehrmals das Rennen. Ich versuchte mitzunehmen was geht, aber wenn du auf der Strecke fährst, dann ist es etwas komplett Anderes.»

Deine Yamaha-Kollegen Mahias und Randy Krummenacher haben die Nase leicht voraus. Traust du ihnen zu, dass sie im Rennen ausreißen und wegfahren? «Ich habe extra Starts geübt, die sollten jetzt besser sein», grinste Cortese. «Wenn der Start klappt… Man hat auf Phillip Island gesehen, Mahias war vier Runen lang schnell, dann haben wir ihn wieder eingeholt – und das in nur neun Runden. Er war weit weg. In Australien war Mahias von Tag 1 an immer der Schnellste, im Rennen waren Krummi und ich vorne dabei. Ich mache mir keine Sorgen, ich bin am Sonntag vorne dabei.»

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