Welche Schreckens-Szenarien wir über die neue Formel 1 alle gehört hatten. Stattdessen haben wir in Australien einen unterhaltsamen Grand Prix erlebt. Wo stehen wir mit diesen neuen Rennwagen?
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Im zweiten Freiten Training steigerte sich Sam Lowes auf eine erstaunliche 2:01,425 min und war damit bereits 0,5 sec schneller als der Pole-Rekord von Broc Parkes aus dem Jahr 2011.
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Doch im Qualifying stellte sich der Brite mal wieder selbst ein Bein: Während sich Kenan Sofuoglu (Kawasaki) Stück für Stück an Lowes heranarbeitete, schmiss der Yamaha-Pilot sein Motorrad in den Kies. 10 Minuten vor dem Ende war es soweit: Der Weltmeistern löste den bis dahin dominierenden Lowes an der Spitze ab. Am Ende wurde der Kampf um die Pole-Position ein Krimi: Lowes unterbot den Türken um wenige 1/1000 sec, der konterte mit einer neuen Bestmarke von 2:01,450 min. Darauf hatte Lowes keine Antwort mehr und musste sich mit der zweiten Position begnügen.
Angesichts von 0,8 sec Vorsprung auf den Drittplatzierten Fabien Foret (F/Kawasaki) scheinen für den Rennsieg nur Sofuoglu und Lowes in Frage zu kommen.
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Von Platz 4 in der zweiten Reihe geht PTR-Pilot Sheridan Morais in das morgige Rennen. Der Südafrikaner war am Freitag überraschend auf Platz 2 aufgetaucht, konnte sich aber nicht im selben Umfang steigern, wie die Piloten vor ihm.
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Prächtig in die Supersport-WM eingelebt hat sich Lorenzini-Pilot Kevin Coghlan. Der Brite bestätigte im Qualifying mit der fünfbesten Zeit seine starke Performance vom Aragón-Test.
Honda-Hoffnung Michael van der Mark geht von Position 6 in der zweiten Reihe ins Rennen. Der Niederländer stürzte kurz vor Schluss, blieb aber unverletzt. Bei MV Agusta ging auch am Samstag nichts vorwärts: Christian Iddon büsste als 22. stolze 2,4 sec auf die Pole-Zeit von Sofuoglu ein. Roberto Rolfo folgt dem Briten mit 0,1 sec Rückstand.
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