Tim Georgi: Nächster WM-Streich auf dem Lausitzring?

Von Esther Babel
Supersport-WM 300
Überrascht Tim Georgi in der Supersport-WM 300 erneut?

Überrascht Tim Georgi in der Supersport-WM 300 erneut?

Das Team Freudenberg schickt den Berliner Tim Georgi nach den beiden GP-Einsätzen auf dem Sachsenring und in Brünn jetzt mit einer Wildcard in die Supersport-300-WM auf dem Lausitzring.

Den ersten Herzkasper des Jahres hatte Tim Georgi seiner Mannschaft vom Team Freudenberg im ersten freien und verregneten Training zum Moto3-WM-Lauf in Brünn verpasst, als er als Wildcard-Pilot mal eben für die Bestzeit sorgte. «Tim hat einfach die Gabe, im Regen schnell zu fahren», verrät Teamchef Carsten Freudenberg. «Im Rennen haben uns nur zehn Minuten für eine Sensation gefehlt, denn da kam erneut der Regen.»

Der Zuspruch war nach dem Husarenritt von Georgi gigantisch. Freudenbergs Handy platzte aus allen Nähten und auf Facebook konnte das Team 120.000 Zugriffe verzeichnen. Bisheriger Rekord.
Sorgen um Tim Georgi macht sich Freudenberg auch am anstehenden Wochenende nicht. Dann wird der Berliner, der sonst im ADAC Northern Europe Cup erfolgreich ist, mit einer Wildcard bei der Supersport-300-WM am Lausitzring angreifen. Bewegt Georgi im NEC und bei seinen GP-Wildcard-Einsätzen eine KTM, steigt er auf dem Lausitzring auf eine Yamaha R3.

Trainiert hat er bereits mit dem Motorrad. Beim IDM-Lauf auf dem Schleizer Dreieck hat sich Georgi warmgefahren und sich mit einem Sieg in Lauf 2 belohnt. Auch sonst passt laut Freudenberg alles. «Die Umstellung auf die R3 ist kein Problem», versichert er. «Wir hatten auch schon einen kurzen Test auf dem Lausitzring. Außerdem hat Tim durch seine Erfolge bisher reichlich Selbstvertrauen getankt. Und im Team selbst ist Ruhe eingekehrt. Teenager haben ja manchmal so Phasen.»

Nach jahrelanger Nachwuchsarbeit kennt sich Freudenberg aus. In diesem Jahr hat er neben Georgi mit Max Kappler und Jan-Ole Jähnig noch zwei weitere Teenies im Team. Auch Kappler ist mit einer Wildcard in der Supersport-300-WM am Start.

Einen großen Unterschied bei der Technik gibt es zwischen der IDM und der WM nicht. Auf den in der WM erlaubten zusätzlichen Ölkühler wird das Team bei beiden Piloten verzichten. «So warm wird es nicht», sagt Freudenberg. «Und das ist nur mehr Gewicht und mehr Luftwiderstand. Deswegen sind wir schon sehr gespannt, denn so kann man die beiden Serien sehr gut vergleichen.»

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