MotoGP: Das hatte Ducati anders geplant

Schmerzen: Weston Peick ist so hart wie Chuck Norris

Von Frank Quatember
Die Ähnlichkeit wird mehr: Weston Peick – oder Chuck Norris?

Die Ähnlichkeit wird mehr: Weston Peick – oder Chuck Norris?

Weston Peick gilt als einer der härtesten Arbeiter im amerikanischen Supercross-Zirkus. Für Deutschland hat er nicht viel mehr übrig als mehrere «Fuck offs».

Nicht nur, dass der ehemalige Football-Spieler rein äußerlich Macho-Legende Chuck Norris immer ähnlicher wird, auch in puncto Härte steht Weston Peick dem Filmstar kaum nach. Den Beweis dafür lieferte der 24-jährige Kalifornier beim letzten Supercross-Rennen vergangenes Wochenende in East Rutherford, New York.

Peick stürzte in seinem Heatrennen hart und wurde zudem von seiner 450er-Yamaha getroffen. Schwer gezeichnet humpelte er vom Track, um kurze Zeit später wie durch ein Wunder das unmittelbar folgende Semifinale zu gewinnen!

Auch im abschließenden Finale der 450er-Klasse biss Peick die Zähne zusammen und finishte auf einem guten zehnten Platz. Frei nach Chuck Norris: «Weston Peick kennt keinen Schmerz, der Schmerz kennt Weston Peick!» Nach dem Rennen beklagte der Yamaha-Pilot eine schmerzhafte Rückenverletzung sowie eine heftige Prellung im Fußgelenk.

Weston Peick kennt übrigens Deutschland, er fuhr vor zwei Jahren ein Supercross-Rennen in München für das Team von Motorradhändler Klaus Meyer. Ansprechen sollte man den US-Piloten darauf besser nicht, mehr als ein: «Fuck Germany, fuck german hospitals!» bekommt man nicht zu hören.

Klaus Meyer kann das nicht nachvollziehen, hat nur angenehme Erinnerungen an Peick: «Wir konnten ihn damals nur verpflichten, weil wir vorher ein Rennen in Athen hatten und dort mit ihm und unserem Fahrer Cole Siebler das ganze Wochenende rumgehangen haben. Sonst wäre er nie gefahren.»

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