Ryan Dungey (KTM) siegt in St. Louis erneut vor Roczen

Von Thoralf Abgarjan
Supercross-WM
Ryan Dungey triumphierte in St. Louis vor Ken Roczen

Ryan Dungey triumphierte in St. Louis vor Ken Roczen

Erneut griff Ken Roczen (Suzuki) beim 14. Lauf zur Supercross-WM in St. Louis WM-Leader Ryan Dungey (KTM) an, doch am Ende setzte sich Dungey nach einem Sturz von Roczen durch.

Tabellenführer Ryan Dungey (KTM) musste den Weg ins Finale von St. Louis über das Semi-Finale gehen. Doch das hinderte den KTM-Werksfahrer nicht daran, im Finale erneut den 'holeshot' zu gewinnen, die Angriffe von Ken Roczen erfolgreich abzuwehren und in St. Louis seinen 8. Saisonerfolg zu feiern.

Ken Roczen gewann sein Heat-Race und konnte sich im Finale einen komfortablen Startplatz aussuchen.

Das Finale im Edward Jones Dome von St. Louis schien zunächst zur Wiederholung der Ereignisse von Indianapolis zu werden. Von der ersten Runde an kämpfte Ken Roczen mit Ryan Dungey um die Führung. Doch der WM-Leader wehrte sich mit Erfolg und konnte mehrere Angriffe des Deutschen abwehren, bis Roczen in einer Linkskehre über das Vorderrad zu Boden ging und auf Rang 3 hinter Jason Anderson zurückfiel.

Roczen kampfte sich kurz vor dem Ziel auf Rang 2 zurück, zeigte sich dann aber dennoch im Ziel etwas enttäuscht: «Ich bin heute wieder einmal der erste Verlierer», haderte der Thüringer auf dem Podium. «Ich wollte den Sieg und ich war auch schon an Dungey vorbei, doch dann rutschte mir das Vorderrad weg und ich musste kurz zu Boden. Am Ende war ich froh, dass ich wenigstens noch Jason Anderson auf Platz 2 abfangen konnte.»

In der WM-Tabelle liegt Roczen nach dem 14. Lauf der Supercross-WM mit 48 Punkten Rückstand auf Ryan Dungey weiterhin auf einem soliden zweiten Rang.

Der australische Routinier Chad Reed startete in St. Louis zum 200. Mal bei einem US-Supercross-Event und wurde auf Platz 7 erneut bester Yamaha-Pilot. In der WM-Tabelle liegt Reed auf Platz 5.

Rückkehrer James Stewart legte die schnellste Trainigszeit vor, stürzte im Heat-Race und musste den Renntag vorzeitig beenden.

Alle Einzelheiten vom 450SX-Finale in St. Louis erfahren Sie im nachfolgenden Renn-Stenogramm:

Start:
Dungey gewinnt den Start vor Roczen und Brayton!

2. Runde:
Roczen ist an Dungeys Hinterrad! Roczen nimmt die Sprungkombination als 2-3, Dungey springt 3-2.

3. Runde:
Dungey und Roczen setzen sich bereits vom Feld ab! Es folgen Brayton, Anderson, Musquin, Grant, Bogle, Peick und Reed.

6. Runde:
Roczen nimmt viel Schwung, zeigt Dungey mit einem Blockpass das Vorderrad, doch Dungey kann kontern und die Spitze verteidigen. Anderson hat Platz 3 erreicht.

7. Runde:
Musquin geht auf Rang 5 zu Boden.

8. Runde:
Erneut versucht Roczen, auf der Außenlinie Schwung mitzunehmen.

10. Runde:
Roczen geht kurzzeitig an Dungey vorbei in Führung, doch der KTM-Pilot kann erneut kontern.

11. Runde:
Roczen geht in einer Linkskehre über das Vorderrad zu Boden. Anderson geht vorbei. Roczen kann auf Platz 3 das Rennen fortsetzen.

Noch 5 Runden:
Roczen hat Anderson in Schlagdistanz! Musquin rollt nur noch um den Kurs.

Noch 2 Runden:
Roczen versucht weiter, Anderson zu überholen.

Letzte Runde:
Roczen geht außen an Jason Anderson vorbei und holt sich auf den letzten Metern noch den zweiten Rang hinter Ryan Dungey.

Ergebnis Finale 450SX von St. Louis:

1. Ryan Dungey (USA), KTM
2. Ken Roczen (GER), Suzuki
3. Jason Anderson (USA), Husqvarna
4. Justin Bogle (USA), Honda
5. Trey Canard (USA), Honda
6. Joshua Grant (USA), Kawasaki
7. Chad Reed (AUS), Yamaha
8. Eli Tomac (USA), Kawasaki
9. Justin Brayton (USA), KTM
10. Mike Alessi (USA), Honda
11. Justin Barcia (USA)
12. Blake Baggett (USA), Suzuki
13. Jacob Weimer (USA), Suzuki
14. Broc Tickle (USA), Suzuki
15. Marvin Musquin (FRA), KTM

18. Christophe Pourcel (FRA), Husqvarna

WM-Stand nach 14 Rennen:

1. Ryan Dungey, 328
2. Ken Roczen, 280 (-48)
3. Jason Anderson, 260 (-68)
4. Eli Tomac, 226 (-102)
5. Chad Reed, 208 (-120)

Finale von St. Louis:

Sturz von James Stewart im Heat-Race:

Weblinks

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