Ken Roczen: Sturz – die Gesamtführung ist weg!

Von Greg Brown
US-Motocross 250
War das die Vorentscheidung um den Titel? Wegen eines Nullers liegt Ken Roczen nun in der 250-ccm-Meisterschaft 27 Punkte hinter Eli Tomac zurück.

In der viertletzten Runde der amerikanischen 250-ccm-Motocross-Meisterschaft musste Ken Roczen seine Gesamtführung an Eli Tomac abgeben. Da Titelrivale Eli Tomac in Spring Creek beide Läufe gewann, hätte es dem Thüringer angesichts des Ein-Punkte-Vorsprungs allerdings ohnehin nicht gereicht, den Platz an der Sonne zu verteidigen. Schwerer wog ein heftiger Sturz von Roczen im ersten Lauf, der ihm einen Nuller bescherte, deshalb liegt der KTM-Werksfahrer auf einen Schlag 27 Punkte hinter Tomac zurück!

Ohne den Sturz hätte Roczen aber womöglich die Führung sogar ausbauen können, denn er jagte als Zweiter dem Führenden Wil Hahn hinterher, als er auf einem schnellen Abschnitt eine andere Linie wählte, sich das Vorderrad abrupt verhakte und Roczen mit Wucht über den Lenker abwarf. Der Supercross-Champion konnte nur noch in die Boxen rollen und gab das Rennen auf. «Zum Glück habe ich diesen Crash ohne gebrochene Knochen überstanden. Ich wusste, dass ich mich am Tag darauf schrecklich fühlen würde, aber zum Glück war ich nicht ernsthaft verletzt und konnte den zweiten Lauf bestreiten», schilderte Roczen.

Der KTM-Star führte im zweiten Durchgang nach einem erfolgreichen Duell mit Titelverteidiger Blake Baggett (Kawasaki) sogar das Rennen an, aber gegen den heranstürmenden Tomac konnte sich der MX2-Weltmeister von 2011 in der angeschlagenen Verfassung nicht erwehren. Aber Roczen sicherte sich trotz zum Schluss aufkommendem Arm-Pump die Punkte für Rang 2 und betrieb so Schadensbegrenzung. Aber Tomac gewann nun vier Läufe in Serie und löste den Deutschen als Leader ab, der die Meisterschaft von Beginn weg angeführt hatte.

Mit Marvin Musquin schaffte es dennoch ein KTM-Pilot auf das Tagespodest. Zwei vierte Ränge reichten dem Franzosen, um als Zweiter hinter Tomac auf das Overall-Podest zu steigen. Mit den Rängen 3 und 5 erreichte Suzuki-Pilot Jason Anderson erstmals in dieser Saison die Top-3 der Tageswertung.

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