Toni Elias (Suzuki) triumphiert beim US-Auftakt

Von Andreas Gemeinhardt
MotoAmerica Superbike
Toni Elias feierte seinen 17. US-Superbike-Sieg

Toni Elias feierte seinen 17. US-Superbike-Sieg

Suzuki-Pilot Toni Elias gewann den ersten Lauf der US-Superbike-Meisterschaft MotoAmerica auf der Road Atlanta in Braseltown vor dem Yamaha-Trio Mathew Scholtz, Garrett Gerloff und Bobby Fong.

Der MotoAmerica-Saisonauftakt 2018 auf der Road Atlanta in Braseltown in Braseltown begann äußerst turbulent. Der zweifache US-Superbike-Champion Cameron Beaubier (Yamaha), Roger Hayden (Suzuki) und Cameron Petersen (Honda) stürzten bereits in der ersten Runde. Während Beaubier dem Feld hinterher jagte, mussten Hayden und Petersen aufgeben.

Titelverteidiger Toni Elias (Yoshimura Suzuki) setzte sich sofort nach dem Start an die Spitze des Feldes und hatte mit Matthew Scholtz (Yamaha) nur einen ernsthaften Gegner. In der Schlussphase bezwang Elias Scholtz mit über fünf Sekunden Vorsprung noch deutlich. Der 35-jährige Spanier feierte damit seinen 17. US-Superbike-Sieg.

Den dritten Platz eroberte sich Superbike-Rookie Garrett Gerloff, der in diesem Jahr anstelle von Altmeister Joshua Hayes in das Monster Energy Yamaha-Werksteam befördert wurde. Sein Yamaha-Markenkollege Bobby Fong wurde Vierter vor Jake Lewis (Suzuki), Kyle Wyman (Yamaha), Danny Eslick (BMW) und David Anthony (Kawasaki).

Beaubiers Aufholjagd endete auf dem neunten Platz. Joshua Herrin landete auf dem zehnten Rang. Allerdings musste der Yamaha-Pilot mit einem nahezu serienmäßigen Motorrad ausrücken, da sich sein Racebike in einem Transporter befand, dessen Motor aufgrund eines technischen Defekts streikte und so nie in Braseltown ankam.

«Mir wurde angezeigt, dass Mathew Scholtz nur eine Sekunde zurückliegt, aber ich hatte keine Ahnung, wie es dahinter aussieht», berichtete Elias. «Ich war sehr überrascht, als er mich überholte und dachte, dass es mit dem Sieg schwierig wird. Er war heute wirklich stark, doch in der zweiten Rennhälfte lief es bei mir nahezu perfekt.»

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