Knappe Jordanien-Führung für Latvala

Von Toni Hoffmann
Jordanien-Spitzenreiter Latvala

Jordanien-Spitzenreiter Latvala

Jari-Matti Lavala im Ford Focus führt beim dritten WM-Lauf in Jordanien hauchdünn vor Dani Sordo im Citroën C4.

Zum Auftakt des dritten WM-Laufes in Jordanien bestimmt die zweite Werks-Reihe den Kampf an der Spitze. Zur Mitte der ersten Etappe der zweiten Schotterrallye in diesem Jahr lag Jari-Matti Latvala im Ford Focus mit dem sehr knappen Vorsprung von nur vier Zehntelsekunden vor Dani Sordo im Citroën C4. Der Mexiko-Zweite [*Person Petter Solberg*] rangierte im privaten Citroën C4 um 1,1 Sekunden in unmittelbarer Schlagdistanz zu Sordo auf Platz drei. Der Titelverteidiger und Tabellenführer [*Person 391*] im zweiten Werks-C4 sowie der Vize-Champion [*Person Mikko Hirvonen*] im anderen Werks-Ford Focus mussten sich hinter dem Citroën-Junior [*Person 2580*] auf den Plätzen fünf und sechs einreihen.

Auf den jordanischen Schotterpisten am Toten Meer, die teils mehr als 300 Meter unter dem Meeresspiegel liegen, erhoffte sich Citroën mit der erstmals eingesetzten Kehrmaschine am Frontspoiler, an dem auf beiden Mini-Bürsten zur Pisten-Säuberung installiert sind, einen Vorteil, der bislang scheinbar nur bei Sordo wirkte. Sordo hatte nämlich auf der dritten Entscheidung den zuvor führenden Latvala an der Spitze abgelöst, musste eine Prüfung später Latvala wieder passieren lassen. Loeb hatte am Donnerstagmittag bereits einen Rückstand von 21,1 Sekunden auf Latvala und lag 7,9 Sekunden vor dem Schweden- und Monte-Sieger Hirvonen.

«Etwas weniger Schotter und mehr Grip, dann würde ich leichter meine Linie finden. Es ist immer noch sehr schmierig», sagte Loeb. Eine saubere Linie suchte auch Hirvonen. «Auf den Prüfungen war so viel Schotter, dass ich nicht die Spur von Loeb sehen konnte. Ich suche immer noch meinen Rhythmus. Es wäre gut, wenn ich Loebs Spuren sehen könnte», meinte Hirvonen, der auf der ersten Entscheidung nach einem halben Dreher den Motor abwürgte und einige Sekunden verlor.

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