Mads Östberg: «Ich bin bereit für ein Werksteam»

Von Toni Hoffmann
WRC
Mads Östberg möchte zurück in ein Werksteam

Mads Östberg möchte zurück in ein Werksteam

Mads Östberg wird beim zweiten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft beim schwedischen Nachbarn den dritten offiziellen Citroën C3 WRC pilotieren, weitere Einsätze sind nicht geplant.

Mads Östberg möchte nach 2016, damals mit M-Sport, zuvor mit Citroën, wieder zurück in ein Werksteam. Der Einsatz am Wochenende im dritten Citroën C3 WRC neben Kris Meeke und Craig Breen ist wegen seiner Kenntnisse wohl eher eine Eintagsfliege. Weitere Einsätze sind nicht geplant. Östberg hat sich erneut auf den Winterklassiker in Schweden und in seiner norwegischen Heimat gewissenhaft vorbereitet und ging mit seinem privaten Ford Fiesta WRC bei der Rallye Finnskog an den Start, die er auch wieder gewann.

Doch dieser eine Start reicht dem 30-jährigen Norweger nicht. Er möchte mehr und zwar mehr in einem Werksauto. Dafür ist er bereit. Seine letzte komplette Saison mit einigen Höhen und Tiefen war 2016 im Ford Fiesta RS WRC von M-Sport mit dem siebten Tabellenplatz.

«Die Saison 2016 bei M-Sport war problematisch», gestand Östberg. «Es war ein schlechtes Jahr in meiner Karriere. Am Ende habe ich mich entschieden, etwas auf privater Basis hinzustellen. Ich wollte diesen Schritt rückwärts machen, um zu mir selbst zu finden, aber auch, um die Leute auszuwählen, mit denen ich arbeiten konnte.»

Dennoch hat Östberg, Sieger 2012 in Portugal, seine Hoffnung nicht aufgegeben, wieder ein komplettes Programm fahren zu können. Im letzten Jahr war er im privaten Ford Fiesta WRC nur bei einigen ausgewählten Rallyes am Start.

«Ich habe aber die Saison 2017 sehr genossen, sie war aber auch gleichzeitig meine Motivation, in diesem Jahr wieder ein Werkscockpit für die komplette Saison zu finden. Ich bin bereit, alles zu tun, um wieder ein komplettes Programm mit einem Hersteller fahren zu können.»

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