Thierry Neuville entschied erst auf den letzten Metern des siebten Laufes zur Rallye-Weltmeisterschaft den Thriller auf Sardinien um nur sieben Zehntelsekunden für sich.
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Die diesjährige Auflage des italienischen WM-Laufes auf Sardinien wird als eine der spannendsten WM-Runden in die Annalen eingehen. In einer "Alles-oder-nichts"-Aktion schnappte der Vizechampion Neuville im Hyundai i20 Coupé WRC auf der letzten Prüfung dem führenden Sébastien Ogier (Ford Fiesta WRC) den Sieg weg. Mit seinem dritten Saisonsieg, der gleichzeitig sein neunter WM-Triumph und sein zweiter Erfolg nach 2016 auf Sardinien war, baute Neuville seine WM-Führung auf 149 Punkte aus und liegt nach sieben von 13 Läufen 27 Zähler vor Ogier. Hyundai festigte seine Führung in der Herstellerwertung mit 212 Punkten, 28 Zähler vor M-Sport Ford.
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Der Husarenritt auf sardischem Schotter erinnerte an den Showdown 2017 in Argentinien, als Neuville dem damals dort führenden Elfyn Evans, ebenfalls im Ford Fiesta WRC, den Sieg auch um sieben Zehntelsekunden wegschnappte. "Wir wussten, dass wir alles geben mussten", sagte der jubelnde Sieger Neuville. "Es war ein fantastischer Kampf mit Sébastien. Das ist ein besonderer und wichtiger Sieg. Ein riesiges Dankeschön an das Team, das uns so ein tolles Auto gegeben hat. Das war einer der besten Siege unserer Karriere. Die Führung in beiden Meisterschaften auf dem Weg in die Pause gibt uns die Motivation, die wir für die zweite Hälfte der Saison brauchen."
Der Hyundai-Teamchef Michel Nandan sparte nicht mit Lob: "Ich bin höchst erfreut. Das war ein perfekter Sieg. Ich konnte am Ende vor lauter Spannung nicht mehr stillsitzen. Nun können wir höchst zufrieden in die Sommerpause gehen."
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Doch auch ein weiteres Hyundai-Mitglied freute sich bei der Zielankunft in Alghero. Das war Hayden Paddon. Er erreichte bei seinem dritten Einsatz 2018 mit dem vierten Rang sein bestes Saisonergebnis. "Wir wollten hier eigentlich mehr erreichen, aber ein vierter Platz gibt uns wichtiges Vertrauen", merkte Paddon an. "Es war schön, dass wir wichtige Punkte für die Herstellerwertung geholt haben."
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Für den dritten Hyundai-Fahrer Andreas Mikkelsen blieb am Ende nicht viel. Nach seinem Pech rettete er zwei Punkte für die viertschnellste Zeit auf der Power Stage. "Wir gaben auf der Power Stage alles, was wir konnten, um ein frustrierendes Wochenende etwas zu vergessen", meinte Mikkelsen. "Wir verlassen Sardinien mit dem Gefühl einer verpassten Chance, aber wir sind für Finnland bereit." Mikkelsen führte auf Sardinien von der zweiten bis fünften Prüfung.
Rallye Sardinien/Italien – Endstand nach 20 Prüfungen: Platz
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