Hyundai hat mit dem Doppelschlag unter Thierry Neuville und Andreas Mikkelsen beim fünften Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft in Argentinien seine Führung in der Herstellerwertung stark ausgebaut.
Lando Norris ist Formel-1-Weltmeister 2025, mit Rang 3 in Abu Dhabi hat er sich erstmals den Titel gesichert, als elfter Fahrer aus Grossbritannien. Aber wer ist dieser Lando Norris eigentlich?
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Hyundai hat seinen Anspruch auf den ersten Titel in der Rallye-Weltmeisterschaft mit dem Doppelsieg bei der 39. Rallye Argentinien, der fünfte WM-Station, stark gefestigt. Thierry Neuville sorgte mit seinem zweiten Saisonsieg in Folge und dem zweiten Triumph in Südamerika für den zwölften WM-Erfolg des im unterfränkischen Alzenau agierenden Hyundai-Teams. Andreas Mikkelsen, 2018 und in dieser Saison nicht unbedingt von der Glücksgöttin Fortuna geküsst, schaffte mit Rang zwei nicht nur wieder den Sprung aufs Podium, sondern trug auch zum erneuten Doppelschlag von Hyundai nach Polen 2017 bei. Mit der maximalen Ausbeute von 43 Punkten baute der letztjährige Vizechampion seine Führung in der Herstellerwertung auf 157 Punkte und zu einem Vorsprung von 37 Zählern zum neuen Zweiten Toyota aus.
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Nach 18 Prüfungen der zweiten Schotterrallye des Jahres, wobei "Schotter" im zu Beginn verregneten Argentinien mehr ein dehnbarer Begriff war, fuhr der 30-jährige Ostbelgier Neuville im Hyundai i20 WRC seinen elften Triumph ein, 48,4Sekunden vor seinem Teampartner Mikkelsen. Dani Sordo auf Rang sechs (+ 1:26,7 ) komplettierte die starke Leistung der Truppe um Hyundai-Teamchef Andrea Adamo. "Ich kann das alles gar nicht so recht begreifen. Mein zweiter Sieg bei dieser klassischen Rallye, mein zweiter Triumph in Folge", freute sich der Vizechampion Neuville.
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Während die Hyundai-Piloten Neuville und Mikkelsen auf sicheren Positionen ins Ziel kamen, kämpften Kris Meeke, Sieger vom 2016, im besten Toyota Yaris und der sechsfache Champion Sébastien Ogier im einzigen Citroën C3 um den letzten Podestplatz. Um 1,4 Sekunden verwies Ogier, der auch im zehnten Anlauf nicht in Argentinien gewinnen konnte, Meeke auf den vierten Rang (+ 106,2)
"Ich habe hier alles getan, was ich konnte. Ich konnte dem Tempo von Meeke nicht ganz folgen, daher gab ich alles auf der Power Stage", äußerte sich Ogier. "Ich hatte 6 km vor dem Ziel einen unerwarteten Reifenschaden. Was soll ich da noch machen", erklärte Meeke den Verlust des dritten Platzes.
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Neuville hat seine Führung bei den Fahrern auf 110 Punkte ausgebaut und liegt nach fünf Läufen zehn Zähler vor Ogier. Toyota mit Problemen Toyota und Ott Tänak konnten den Vorjahreserfolg nicht wiederholen. Bis zur 14. Prüfung kämpfte der Tabellendritte Tänak noch um den Sieg mit, dann wurde sein Toyota von einer defekten Batterie gestoppt. Am Ende schaffte Tänak den achten Platz (+ 14:24,8). "Am besten vergessen wir dieses Wochenende", meinte Tänak. Jari-Matti Latvala, Argentinien-Sieger von 2015, hätte sich für seinen 200. Rekordstart in Rallye-WM ein besseres Ergebnis als den fünften Platz (+ 1:21,1) gewünscht, doch Probleme am Freitag verhinderten ein besseres Resultat. Das Lager von M-Sport Ford musste auf der zehnten Entscheidung einen herben Dämpfer einstecken. Der in dieser Saison stark fahrende Elfyn Evans, der 2017 als Leader die Rallye Argentinien um sieben Zehntelsekunden an Neuville verlor, überschlug sich und landete im endgültigen Aus. Sein Teamkollege Teemu Suninen legte sich selbst etwas Zurückhaltung auf und erreichte etwas unscheinbar den siebten Rang (+ 4:57,3).
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Während Mads Östberg im Citroën C3 R5 sehr deutlich um 21:02,3 Minuten vor Gus Greensmith (Ford Fiesta R5) erneut die abermals sehr schwach besetzte WRC2 Pro gewann, sicherte sich der Chilene Pedro Heller (Ford Fiesta R5) 9:54,8 Minuten vor dem Mexikaner Benito Guerra (Skoda Fabia R5) die private WRC2-Wertung. Die Argentinier sind Rallyeverrückt. Das haben sie schon zu Dakar-Zeiten bewiesen. Am Sonntag pilgerten 75.000 Zuschauer in 8.000 Autos an den Argentinien-Klassiker "El Condor", der zweimal absolviert wurde. In 14 Tagen gibt das Nachbarland Chile seinen Einstand in der Königsklasse. Rallye Argentinien – Endstand nach 18 Prüfungen:
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