WRC

Spanien: Citroën mit aggressivem Heckflügel?

Von - 16.10.2019 12:49

Citroën kann in der Herstellerwertung der Rallye-Weltmeisterschaft nichts mehr ausrichten, konzentriert sich auf die kleine Chance für den siebten Titel von Sébastien Ogier und verpasst dem C3 einen neuen Heckflügel.

Offenbar durch den großen Heckflügel von Toyota, inzwischen aber reglementkonform, inspiriert, hat Citroën bei Tests zum vorletzten Lauf und zur letzten Asphaltrunde der Rallye-Weltmeisterschaft in Katalonien dem C3 WRC einen neuen Heckflügel verpasst. Dieser soll gerade auf den Asphaltprüfungen Spaniens am Samstag und Sonntag für einen besseren und stärkeren Abtrieb sorgen.

Damit möchte der achtfache Marken-Titelgewinner Citroën seine Spanien-Dominanz mit zwölf Siegen, davon neun mit Sébastien Loeb, weiter stärken, aber auch mit dem möglichen vierten Saisonsieg von Sébastien Ogier dessen Chancen auf den siebten Titel einigermaßen aufrecht zu erhalten. Wenn schon keine Krone bei den Herstellern, dann vielleicht wieder bei den Fahrern. Dort liegt der Titelverteidiger Ogier bei noch zwei ausstehenden Rallyes und bei noch maximal 60 zu vergebenen Punkten 28 Zähler hinter Ott Tänak (Toyota) auf Rang zwei.

Der sechsfache Champion Ogier, sein Teamkollege Esapekka Lappi und der Testpilot Eric Camilli haben die modifizierte Version mit Änderungen an der vorderen Stoßstange, an den vorderen Radkästen mit neuen Flaps und am Heckflügel drei Tage beim Pre-Event-Test in Spanien getestet.

Citroën gab zu diesen Modifikationen keinen Kommentar, sondern verwies darauf, dass versucht wurde, den Mangel an Effizienz an der Vorderachse auszugleichen. Inwieweit Citroën diese Modifikationen für den spanischen WM-Lauf (24. bis 27. Oktober) übernimmt, ist nichts bekannt.

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