Schweden: Toyota mit Evans und Rovanperä vorne

Von Toni Hoffmann
WRC

Das Notprogramm des zweiten Laufes zur Rallye-Weltmeisterschaft in Schweden funktioniert, nach drei gewerteten Prüfungen führt ein Toyota-Duo mit Elfyn Evans und Kalle Rovanperä.

Drei der insgesamt zehn zur Verfügung stehenden Prüfungen der stark verkürzten Rallye Schweden sind am Freitagvormittag ohne Probleme trotz Schnee- und Eismangels absolviert worden. Wie im Vorjahr dominiert auch diesmal Toyota.

Elfyn Evans hat sich nach seinem Wechsel von M-Sport Ford zu Toyota bislang als die Überraschung 2020 entpuppt. Vor der Servicepause in Torsby lag der Tabellendritte Evans, der bei der Rallye Monte Carlo mit seinen mehrmaligen Führungspositionen um den Sieg gekämpft hatte, 7,9 Sekunden vor dem zweiten Toyota-Neuling Kalle Rovanperä, der mit der schnellsten Zeit im Shakedown auf sich aufmerksam machte.

«Wir können zufrieden sein. Wir machen bei diesen nicht einfachen Verhältnissen das Beste daraus», sagte Evans.

«Ich freue mich über mein Ergebnis, das auch für mich etwas überraschend ist. Wir wollen so weitermachen», merkte der 19-jährige WM-Eleve Rovanperä an.

Auf der dritten Freitag-Entscheidung verdrängte der Youngster den Champion und Vorjahressieger Ott Tänak im Huyndai i20 WRC um acht Zehntelsekunden vom zweiten den dritten Rang.

«Die Bedingungen sind ziemlich tückisch. Es ist nicht leicht. Das wenige Eis bricht. Aber insgesamt bin ich mit dem Auto zufrieden», merkte Tänak an.

Mit einem Rückstand von 16,4 Sekunden rangierte der sechsfache Champion und Auftaktzweite Sébastien Ogier im dritten Toyota Yaris auf dem vierten Rang.

Hinter Esapekka Lappi (+ 20,2) im Ford Fiesta WRC reihte sich der ‚Monte’-Sieger und Tabellenführer Thierry Neuville im zweiten Hyundai i20 WRC auf der sechsten Position (+22,0) ein.

«Es war ziemlich schwierig. Wir haben keinen Schnee und fanden keine Linie. Aber unser Rhythmus war gut. Wir werden weiter alles geben und sehen, wie sich alles entwickelt», merkte der Auftaktsieger Neuville an.

Jari-Matti Latvala hat im privaten Toyota Yaris seine Lieblingsrallye bereits abgeschrieben. Er rangierte mit einem Rückstand von 2:27,7 Minuten auf dem 18. Platz. «Wir haben ein technisches Problem. Der Motor hat die ganze Zeit Aussetzer. Ich weiß nicht warum. Ich habe schon mehrmals ein Reset gemacht. Wir wollen in den Service. Unsere Rallye ist gelaufen. Wir haben zu viel Zeit verloren», äußerte sich der frustrierte vierfache Schweden-Sieger Latvala.

Nach dem Service in Torsby folgt als letzte Tagesentscheidung die nur 2,80 km kurze Prüfung Torsby Sprint.

Rallye Schweden – nach der 4. von 11 Prüfungen:

Pos

Team/Auto

Zeit/Diff

1

Evans/Martin (GB), Toyota

29:01.1

2

Rovanperä/Halttunen (FIN), Toyota

+ 7,0

3

Tänak/Järveoja (EE), Hyundai

+ 8,9

4

Ogier/Ingrassia /F), Toyota

+ 16,4

5

Lappi/Ferm (FIN), Ford

+ 20,2

6

Neuville/Gilsoul (B), Hyundai

+ 22,0

7

Breen/Nagle (IRL), Hyundai

+ 23,8

8

Suninen/Lehtinen (FIN), Ford

+ 30,1

9

Katsuta/Barritt (J/GB), Toyota

+ 45,2

10

Lindholm/Korhonen (FIN) Skoda R5

+ 1:40,9

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