Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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Am Ende der ersten Etappe, die er als vergleichsweise bescheidener Fünfter beendet hatte, spielte Christian Riedemann Orakel. „Die Rallye Portugal ist hart“, schaute der deutsche Vertreter in der Junioren-WM voraus. „Einige Fahrer werden noch Probleme bekommen.“
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Womit der Sulinger den Nagel auf den Kopf traf. Als erstes warf der bis dahin führende Alistair Fisher (Großbritannien) seinen Citroën DS3 R3, das neue Monopol-Auto der Junioren-WM, ins Unterholz. „Mein größtes Problem ist immer noch, dass auf den feuchten und matschigen Passagen die Traktion fehlt“, berichtete Riedemann, der sich trotz der vorsichtigen Entscheidung für harte Reifen zu diesem Zeitpunkt bereits auf Rang drei verbessert hatte. Denn auch Simone Campedelli (Italien) sah wegen einer gebrochenen Bremsscheibe das Etappenziel am Samstag nicht.
Am Sonntag kletterten Riedemann und seine belgische Beifahrerin Lara Vanneste noch einmal um eine Position nach oben, weil der bis dahin Zweitplatzierte, der Slowake Martin Koci, mit einem Reifenschaden fast zwei Minuten verlor. Nur an den Franzosen Stéphane Lefebvre kam Riedemann nicht mehr heran. „Trotzdem bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.“
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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