Argentinien: WRC2-Sieg für Nasser Al-Attiyah

Von Toni Hoffmann
WRC
Nasser Al-Attiyah in Argentinien

Nasser Al-Attiyah in Argentinien

Bei seinem zweiten Saisonstart hat Nasser Al-Attiyah beim fünften Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft in Argentinien zum zweiten Mal nach Portugal die WRC2-Wertung gewonnen.

Nachdem Al Attiyavh sich im Ford Fiesta RRC einen komfortablen Vorsprung erarbeitet hatte, drosselte er am Schlusstag seine Pace und brachtr schließlich 5:35,7 Minuten Vorsprung ins Ziel. Damit schob er sich in der Meisterschaft auf den dritten Rang nach vor. Der Peruaner Nicolas Fuchs (ebenfalls Fiesta RRC) musste mehrere Reifenschäden überstehen, ehe er sich über Platz zwei freuen durfte. Dahinter folgte Diego Dominguez (Fiesta R5) bei seinem WRC-2-Debüt als Dritter. Der Paraguayer hatte dabei Glück: Weil er eine Ansage überhört hatte, wäre Dominguez beinahe eine Klippe hinuntergestürzt.

Al-Attiyah lag vom Start weg vorne, die Sache wurde für ihn allerdings auch leichter, als sich Meisterschafts-Leader Yuriy Protasov an zweiter Stelle liegend überschlug. «Wir hatten hier eine gute Strategie», erklärte Al-Attiyah, der 2011 in Südamerika die Rallye Dakar gewonnen hatte. «Wir haben an diesem Wochenende hart gearbeitet und wir hatten keine Probleme. Jetzt richten wir unseren Blick auf die Meisterschaft.»  

Protasov, für den es die zweite Rallye in Folge ohne Punkte war, liegt noch vier Zähler vor Lorenzo Bertelli, der in Argentinien Vierter wurde, in Front. Al-Attiyah liegt weitere sechs Punkte zurück.  

Abdulaziz Al-Kuwari kam, nach einem verlorenen Rad am Freitag, noch auf Rang fünf. Miguel Zaldivar komplettierte die Top-6. Gustavo Saba lag auf Kurs Richtung Platz vier, bis sein Skoda Fabia S2000 auf der Eröffnungs-WP des Schlusstages ausrollte. Auch Quentin Gilbert musste am Sonntag die Segel streichen, drei Stages vor Schluss war für den Fiesta-R5-Piloten wegen gebrochener Radaufhängung Endstation. Juan Carlos Alonso gewann die Production-Cup-Kategorie. Der Argentinier setzte sich in einem Mitsubishi Lancer Evo X 3:27,5 Minuten vor Augusto Bestard durch, Ramon Torres erreichte Platz drei. Max Rendina, der als fünfter ins Ziel kam, führt in dieser Wertung die Meisterschaft weiterhin an.   

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