Wieder Sébastien-Festspiele in Monte Carlo?

Von Toni Hoffmann
WRC
Der Auftakt zur Rallye-Weltmeisterschaft 2015 in Monte Carlo darf schon jetzt als die Sébastien-Festspiele bezeichnet werden.

Ein anderer Sieger als mit dem Vornamen Sébastien wäre bei der 83. Rallye Monte Carlo (19. - 25. Januar 2015) eine Überraschung. Der diesjährige Sieger Sébastien Ogier trifft im VW Polo R WRC nach 2013 wieder auf seinen höchst erfolgreichen Vornamensvetter mit dem Familiennamen Loeb im Citroën DS3 WRC. Sieben Mal hat der neunfache Rekordchampion Loeb und derzeitige Tourenwagen-Pilot die «Königin der Rallyes» im Fürstentum an der Côte d'Azur gewonnen, zuletzt 2013 vor Ogier.  

Nach 15 Monaten kehrt der 78-malige Laufsieger Loeb für einen Gastauftritt in den französischen Seealpen zurück, dies auch auf Wunsch von Citroën, denn Loeb soll im mondänen Spielerparadies für Glanz der neuen Fahrzeug-Bezeichnung «DS» sorgen. Das allerdings möchte der 24-malige Gesamtsieger und Titelverteidiger Ogier nur allzu gerne verhindern. Während Ogier seine ganze Erfahrung aus der kompletten Saison 2014 mitbringt, hat sich Loeb bei seinem Gastspiel bei der «Rallye du Var» Ende November 2014, die er zusammen mit seiner Frau Séverine im Citroën DS3 WRC gewonnen hat, ein wenig eingeschossen.  

Dieses Duell wird natürlich den traditionellen Saisonauftakt auf allen Ebenen beherrschen. Selbst Insider wagen angesichts der beiden starken Persönlichkeiten keine Siegprognose. Somit also ist der Ausgang völlig offen.  

Citroën ist bekannt, Nachwuchsfahrer stark zu fördern. Das war bei Loeb so. Er gewann 2001 im Citroën Saxo die S1600-Meisterschaft und Junior-Kategorie. 2008 war es Ogier, der im Citroën C2 die Junior-WM für sich entschied. 2013 folgte Sébastien Chardonnet als Sieger der WRC3-Wertung im Citroën DS3 R3. Und dieser Chardonnet tritt nun bei der Rallye Monte mit dem Citroën DS3 WRC ebenfalls in der Königsdisziplin an.  

Unter den bisher genannten 16 World Rally Cars bei der Rallye Monte Carlo tragen drei den Vornamen Sébastien und kommen aus Frankreich, wobei mindestens zwei ganz heiße Sieganwärter sind.

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