Ausdauersprint für die Reifen in Argentinien

Von Toni Hoffmann
WRC
Sollte vermieden werden: Kris Meeke beim Reifenwechsel

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Michelin rüstet Partner bei der über 1.600 Kilometer langen Rallye mit dem robusten LTX Force aus, schroffe Schotterpisten, extreme Höhen und lange Prüfungen.

Die Rallye-Weltmeisterschaft gastiert am kommenden Wochenende in Argentinien. Beim vierten Saisonlauf müssen die WM-Akteure und die Hochleistungsreifen von Michelin mehr als 1.600 Kilometer zurücklegen. Dabei kann der robuste Michelin LTX Force im Land der Gauchos seine Qualitäten eindrucksvoll beweisen: große Widerstandskraft, hohe Langlebigkeit und bester Grip. So sind die Partnerteams der französischen Premiummarke optimal für die anspruchsvollen Pisten Argentiniens gewappnet.

Die Strecken im Hochland rund um Villa Carlos Paz sind karg, schroff und wenig einladend. Aber einmal Jahr bringen zahlreiche Motorsport-Fans und die Allradboliden der Rallye-Weltmeisterschaft das argentinische Gebirge zum Beben. Gleichzeitig müssen sich die Driftkünstler in ihren World Rally Cars auf tiefe Spurrillen, Wasserlöcher und sandige Pisten vorbereiten. Michelin hat seine Hausaufgaben erledigt und stellt seinen Partnerteams den neuen Schotterreifen Michelin LTX Force zur Verfügung.  

Für alle Schotterläufe nur ein Laufflächenprofil  

Die Experten von Michelin entwickelten den LTX Force unter ganz speziellen Gesichtspunkten, denn der Schotterreifen muss besonders vielseitig sein. Warum? Das Reglement erlaubt in der Rallye-Weltmeisterschaft bei sämtlichen Schotterläufen nur ein Laufflächenprofil. Das bedeutet, dass der Pneu auf verschiedensten Untergründen – von weichen Waldböden über trockene Sandpisten bis hin zu steinigen Gebirgspfaden – beste Performance abliefern muss. Der vielseitige Michelin LTX Force hat bereits im vergangenen Jahr in Finnland, Australien, Spanien und Großbritannien sein Potenzial eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Und auch beim vergangenen Lauf in Mexiko überzeugte der Offroad-Spezialist von Michelin. Dort musste der LTX Force unter anderem harten Gebirgsstraßen und scharfkantigen Steinen trotzen, die auch in Argentinien zu finden sind.

Am kommenden Wochenende stehen den WM-Akteuren zwei laufrichtungsgebundene Reifenversionen mit unterschiedlichen Mischungen, aber dem gleichen asymmetrischen Profil zur Wahl. Eine äußerst robuste Konstruktion und große Aufstandsfläche sind die Merkmale des härteren Michelin LTX Force H4. So verbindet der Schotterpneu hohe Langlebigkeit mit bestem Grip. Der H4-Reifen kommt überwiegend auf harten Untergründen und bei Temperaturen über 15 Grad Celsius zum Einsatz. Auf Strecken mit weicheren, sandigeren Oberflächen und bei Temperaturen unter 15 Grad Celsius stellt der LTX Force S4 die optimale Wahl dar. Er ist so konstruiert wie die H4-Version, allerdings erweist sich seine Laufflächenmischung als besonders resistent gegen Überhitzung. Dadurch erreicht der weichere LTX Force S4 optimale Betriebstemperatur, hervorragende Traktion und hohe Kurvengeschwindigkeiten. Fazit: Der neue Michelin LTX Force beeindruckt im Vergleich zum Vorgänger Latitude Cross mit verbesserter Widerstandsfähigkeit und längerer Haltbarkeit bei optimierter Performance. Gleichzeitig ermöglicht der LTX Force S4 noch mehr Traktion und schnellere Zeiten.  

Sébastien Ogier peilt auf Reifen von Michelin seinen sechsten Sieg in Folge an  

Volkswagen Motorsport und Sébastien Ogier (Frankreich) reisen mit einer souveränen Erfolgsserie im Gepäck nach Südamerika. Der Franzose gewann bislang alle drei WM-Läufe in der aktuellen Saison und ist mit seinem Michelin bereiften Volkswagen Polo R WRC seit der Rallye Spanien 2014 ungeschlagen. In Argentinien könnte der Tabellenführer mit seinem sechsten aufeinanderfolgenden Triumph eine imposante Bestmarke erreichen. Denn bislang gelang es nur dem Rekord-Champion Sébastien Loeb, sechs WM-Rallyes hintereinander zu gewinnen. Auf dem zweiten Platz in der Weltmeisterschaftswertung rangiert Volkswagen-Junior Andreas Mikkelsen (Norwegen).  

Dahinter folgt Thierry Neuville an dritter Stelle, der als Stammfahrer in Diensten von Hyundai Motorsport steht. Der Belgier pilotiert einen mit Reifen von Michelin bestückten Hyundai i20 WRC, der bereits im Vorjahr erfolgreich eingesetzt wurde – die neue Generation des koreanischen Rallye-Allradlers erscheint voraussichtlich 2016. Auf Position vier hält Mads Östberg (Norwegen) die Fahnen von Citroën Racing hoch. Die Franzosen sind langjähriger Partner von Michelin und gehen in diesem Jahr mit dem DS3 WRC an den Start. Die Top-Fünf im Klassement rundet Elfyn Evans (Großbritannien) ab. Der Youngster steuert einen von M-Sport eingesetzten Ford Fiesta RS WRC, der auf Pneus aus Clermont-Ferrand unterwegs ist. Die neueste Generation des Rallye-Fiesta wird momentan entwickelt und soll schon bald in den Startlöchern stehen.  

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