Mads Östberg, die Sonnencreme und der Ohrstöpsel

Von Toni Hoffmann
WRC
Mads Östberg (re) im Gespräch mit seinem Chef Yves Matton

Mads Östberg (re) im Gespräch mit seinem Chef Yves Matton

Es gibt viele Gründe für Missgeschicke bei Rallyes. Beim sechsten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft in Italien kommt bei Mads Östberg ein weiterer und zudem etwas kurioser Grund hinzu.

Die Sonnencreme, die die sensible skandinavische Haut von Mads Östberg vor der gleißenden Sonne Sardiniens schützen sollte, könnte den Zwischenfall verursacht haben, der ihn einen Podestplatz kostete. Sonntagmorgen trug er Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor auf seine geröteten Ohren auf. Das dürfte der Grund dafür gewesen sein, dass ihm einer seiner Kopfhörer auf Olmedo Monte Baranta aus dem Ohr rutschte.  

Als Östberg versuchte, ihn wieder an die rechte Stelle zu setzen, verstand er eine Ansage seines Beifahrers Jonas Andersson nicht richtig, mit der Folge eines Ausritts mit seinem (Citroën) DS3 WRC. Dabei wurden Bremsen und die Aufhängung beschädigt, Deswegen büßte Östberg am restlichen Vormittag Zeit ein. Er musste Thierry Neuville und Elfyn Evans vorbeiziehen und sich mit Rang fünf begnügen.  

«Als ich die Kopfhörer vor der WP eingesetzte, fühlte er sich schon sehr locker an und während der Fahrt rutschte dann einer heraus!», erzählt Östberg gegenüber wrc.com. «Ich konnte etwas hören und es war nicht der Grund für meinen Abflug, aber ich spürte, dass er herausrutscht und versucht lange, es zu verhindern. Meine Konzentration ging etwas verloren und gerade als ich zu meinem Rhythmus zurück gefunden hatte, passierte der Fehler. Der Abflug war vielleicht eine Kombination mehrerer Dinge. Die Pacenote war nicht korrekt, aber der Grund für das Problem mit dem Kopfhörer war vermutlich die Sonnencreme, die bewirkte, dass der Ohrstöpsel nicht richtig saß.»  

Viele Piloten bevorzugen ein Kopfhörersystem, das in den Helm eingearbeitet ist, doch Östberg  setzt auf separate Stöpsel. «Ich habe sie im letzten Jahr benutzt und normalerweise gibt es damit keine Probleme», fügt er hinzu.  

Quelle: wrc.com

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