Neuville beim WM-Finale verbannt ins Hyundai-B-Team

Von Toni Hoffmann
WRC
Thierry Neuville

Thierry Neuville

Thierry Neuville wird beim Finale der Rallye-Weltmeisterschaft (13. – 15. November) in Wales nicht im i20 WRC des offiziellen Hyundai-Teams starten und dort von Hayden Paddon neben Dani Sordo ersetzt.

Hyundai hat auf die mehr oder weniger schlechten Leistungen von Thierry Neuville bei den letzten Rallyes, aber noch mehr auf dessen Kritik reagiert. Beim vorletzten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft am 23. Bis 25. Oktober in Spanien sitzt er noch im offiziellen Hyundai i20 WRC. Beim WM-Finale aber vom 13. Bis 15. November in Wales wird der Belgier ins B-Team, dem Hyundai Mobis WRT, verbannt und dort den i20 WRC mit der Startnummer 20 starten. Im offiziellen Team wird er in Großbritannien durch Hayden Paddon, der bei den letzten Rallyes durch starke Leistungen glänzte, ersetzt. Paddon wird den zweiten offiziellen Hyundai i20 WRC neben Dani Sordo steuern. Im B-Team wird Kevin Abbring Partner von Thierry Neuville. Dort soll Neuville, so die offizielle Begründung, wieder Vertrauen in deni20 WRC für die Saison 2016 sammeln.  

Diese Entscheidung soll am Montag, so die Presse-Info, einvernehmlich von allen Parteien, von Thierry Neuville, seinem Beifahrer Nicolas Gilsoul und dem Teammanagement getroffen worden sein.  

«Diese Entscheidung wurde nach einem produktiven Team-Meeting, bei dem wir unsere Gedanken zu den letzten Rallyes und für die Planungen 2016 ausgetauscht haben, getroffen», erklärte Neuville. «Für mich bedeutet dieser Wechsel, dass ich in Wales von jedem Meisterschaftsdruck befreit bin und auch frei fahren kann. Dies ist auch wichtig für mich, um für 2016 wieder Vertrauen in das Auto zu finden. Die nächste Saison ist sehr wichtig für uns. Mit dem neuen Auto werden auch unsere Ambitionen größer. Und das Team muss auch Fortschritte machen. Daher war das die richtige Entscheidung für mich und auch für das Team.»  

Teammanger Alain Penasse ergänzte: «Wir haben es uns mit dieser Entscheidung nicht leicht gemacht, es war eine lange und sehr offene Diskussion mit Thierry und Nicolas. Wir wissen, dass die noch offenen Rallyes in dieser Saison hart sein werden, es geht auch um den zweiten Platz in der Hersteller-Meisterschaft. Daher müssen wir so viele Punkte wie möglich erreichen und daher Fahrer einsetzen, die ohne Blockade ihr ganzes Potenzial einsetzen können. Wir haben mit Thierry gesprochen und glauben, einen Weg finden zu müssen, um sein Vertrauen in das Auto wieder zu stärken und auch den Meisterschaftsdruck zu nehmen. Jeder im Team steht zu 100 Prozent hinter Thierry. Wir glauben, dass wir für Wales den richtigen Weg gefunden haben.»    

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