Reglement für die Rallye-WM 2010

Von Toni Hoffmann
Die FIA ändert erneut das Reglement

Die FIA ändert erneut das Reglement

Die Rallye-WM 2010 startet mit einigen Reglementsänderungen in die neue Saison.

Es ist schon fast Tradition, dass das Regelwerk der Rallye-WM von Jahr zu Jahr immer wieder geändert wird. Die von den Herstellern geforderte Reglementssicherung wird vom Automobildachverband FIA nicht gewährleistet. Auch 2010 macht in diesem Zyklus keine Ausnahme, wenn auch mit nicht so gravierenden Änderungen wie sie zum Beispiel 2011 kommen werden.

S-WRC – WM für S2000-Fahrzeuge

Die FIA hat, um dem bisherigen Konflikt in der Gruppe N mit herkömmlichen Gruppe N-Fahrzeugen wie Mitsubishi Lancer oder Subaru Impreza mit den S2000-Autos zu vermeiden, eine neue Prädikatswertung für die S2000-Kategorie ausgeschrieben. Diese neue WM, als S-WRC bezeichnet, ist für Fahrer und Beifahrer geschaffen worden. Zehn Läufe umfasst diese neue Meisterschaft. Jeder eingeschriebene Bewerber muss sieben Rallyes, davon zwei ausserhalb Europas benennen, um punkten zu können.

WRC-Cup – Wertung für Teams mit S2000-Fahrzeugen

Der neue WRC-Cup ist für Teams mit einem S2000-Fahrzeug für die gleichen Läufe wie die S-WRC ausgeschrieben, mit zehn Läufen, davon müssen sieben (mit zwei ausserhalb Europas) genannt werden. Diese Wertung gilt nur für eingeschriebene Teams, die aber verschiedene Fahrer bei den jeweiligen Läufen einsetzen können.

Produktionswagen-WM (P-WRC)

Die nun geänderter Produktionswagen-WM (P-WRC) gilt für seriennahen Gruppe N-Fahrzeuge mit Allradantrieb und Turboaufladung wie zum Beispiel Mitsubishi Lancer und Subaru Impreza.

Statt Hersteller-Teams nun WRC-Teams

Die FIA hat die Bezeichnung «Hersteller-Teams» in «WRC-Teams» unbenannt. Ein WRC-Team muss an mindestens acht Läufen, davon einer ausserhalb Europas, mit einem oder zwei Fahrzeugen mit freier Klassenwahl teilnehmen. Diese Fahrzeuge müssen vor 2009 homologiert worden sein. Hingegen dürfen die offiziellen Werksteams Fahrzeugen mit der 2009er Homologation einsetzen.

Mehr Freiheiten für Veranstalter

Ein WM-Lauf darf neuerdings auch zu einer anderen internationalen Meisterschaft wie zum Beispiel Rallye-WM gewertet werden. Die Dauer eines WM-Laufes reicht von zwei bis vier Tagen. Die Rallye muss aber am Samstag oder wie bisher am Sonntag beendet sein. Nachtprüfungen sind ebenso wieder erlaubt wie Mischprüfungen. Die Gesamtlänge der Prüfungen darf ab 2010 zwischen 300 und 500 Kilometer liegen, allerdings beträgt die Maximal-Kilometerzahl zwischen den Servicepausen 80 km.

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