Deutschland: Doppelsieg für das Rallye Junior Team

Von Toni Hoffmann
WRC
Marijan Griebel bei der Rallye Deutschland

Marijan Griebel bei der Rallye Deutschland

ADAC Opel Rallye Team dominiert die Klasse beim deutschen WM-Lauf, Doppelsieg für Griebel und Tannert bei der ADAC Rallye Deutschland, der Opel Adam R2 untermauert die Vormachtstellung in seiner Klasse.

Das ADAC Opel Rallye Junior Team hat beim deutschen Gastspiel der FIA Rallye-Weltmeisterschaft im Rahmen der ADAC Rallye Deutschland rund um Trier groß abgeräumt. Vor einer eindrucksvollen Kulisse von Zehntausenden begeisterter Rallye-Fans feierten Marijan Griebel (27, Hahnweiler) und Julius Tannert (26, Zwickau) in ihren Werks-Opel Adam R2 in der stark besetzten Wertungsgruppe RC4 einen eindrucksvollen Doppelsieg. In der Gesamtwertung klassierten sich die beiden Förderpiloten der ADAC Stiftung Sport inmitten deutlich leistungsstärkerer, mehrheitlich allradgetriebener Fahrzeuge auf den Positionen 18 und 19. Lediglich drei der 18 Wertungsprüfungs-Bestzeiten gingen nicht an einen Fahrer aus dem ADAC Opel Rallye Junior Team - ein weiterer Beleg für die gegenwärtige Vormachtstellung des Opel Adam R2 in seiner Fahrzeug-Kategorie.

Damit feierte Marijan Griebel den angestrebten Klassensieg-Hattrick bei der ADAC Rallye Deutschland. «Es war eine Bilderbuch-Rallye für uns», freute sich der Pfälzer, der bei seinem Heimspiel auf die Ansagen seines Beifahrers Stefan Kopczyk (35, Heilbronn) vertraute. «Der Adam R2 ist gelaufen wie ein Uhrwerk. Wir hatten während der gesamten Rallye kein einziges Problem und sind praktisch fehlerfrei durchgekommen. Eine bessere Vorbereitung für den anstehenden Lauf zur Junior-Europameisterschaft nächste Woche bei der Rallye Barum in Tschechien, wo es für uns um den Gewinn des Europameistertitels geht, hätte ich mir nicht wünschen können. Ich bin überglücklich.»

Julius Tannert und seine luxemburgische Beifahrerin Jennifer Thielen (32, Moestroff) machten mit Rang zwei den Triumph für das ADAC Opel Rallye Junior Team komplett. Vor allem in der zweiten Hälfte der Rallye legte der Sachse einige Kohlen nach und ließ sich insgesamt sechs WP-Bestzeiten gutschreiben. «Ein toller Erfolg für uns», strahlte Tannert. «Wir haben uns im Verlauf der Rallye stetig gesteigert, konnten an den vor uns liegenden Peugeot-Teams vorbeiziehen und unsere Teamkollegen fordern. Vor dieser fantastischen Zuschauerkulisse auf diesen großartigen Wertungsprüfungen unterwegs zu sein, hat einen Riesenspaß gemacht. Und nun wollen wir auch nächstes Wochenende in Tschechien wieder aufs Podest.»

In der Rallye-Junior-Europameisterschaft (FIA ERC Junior) liegen die deutschen Opel-Werksfahrer Griebel und Tannert gegenwärtig auf den Positionen zwei und drei. Vor allem Griebel, Ende Juni Gewinner der Rallye Ypern in Belgien, hat angesichts der Streichresultat-Regelung - nur die vier besten der sechs Saisonergebnisse fließen in die Gesamtwertung ein - exzellente Titelchancen.

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