BMW vergrößert die Streitmacht bei den 24h am Ring

Von Sören Herweg
Sechs Werks-BMW treten heuer beim 24h Rennen Nürburgring-Nordschleife an.

Sechs Werks-BMW treten heuer beim 24h Rennen Nürburgring-Nordschleife an.

Fünf DTM Piloten, viele bekannte Gesichter und interessante Neulinge teilen sich Ende Mai die sechs werksunterstützten BMW M6 GT3 beim Klassiker rund um die Nürburg.

Bei BMW stockt man das Werksaufgebot für das 24h Rennen auf der legendären Nürburgring-Nordschleife noch einmal auf. Bei der Hatz zwei Mal rund um die Uhr werden am letzten Mai Wochenende insgesamt sechs BMW M6 GT3 mit direkter Unterstützung aus München in der Startaufstellung stehen. Zu den etablierten Teams Schubert Motorsport und ROWE Racing gesellt sich das Team Schnitzer, welches sich nach seinem Rückzug aus der DTM nun wieder auf die Langstreckenszene konzentriert.

Mit Marco Wittmann, Tom Blomqvist, Bruno Spengler, Maxime Martin und Augusto Farfus treten allein fünf der sechs aktuellen DTM Fahrer des Münchner Autobauer beim Klassiker rund um die Nürburg an. Wie schon im vergangenen Jahr gehören Nick Catsburg, Markus Palttala, Richard Westbrook, Martin Tomczyk, Alexander Sims, John Edwards, Jörg Müller, Jens Klingmann, Philipp Eng und Jesse Krohn wieder zum BMW Aufgebot. Aus dem Kreis der BMW Werksfahrer stoßen Kuno Wittmer und Antonio Felix da Costa dazu.

Die restlichen Plätze gehen an die Neuverpflichtungen Marc Basseng, Timo Scheider, Tom Onslow-Cole und Alex Lynn. Basseng und Scheider sind sicherlich die prominentesten Zugänge, beide haben schon einen Gesamtsieg beim Eifelklassiker in ihrem Lebenslauf stehen. Onslow-Cole und Lynn sind hingegen in der «Grünen Hölle» noch relativ unbekannt, wobei Onslow-Cole im vergangenen Jahr einige Rennen in einem Toyota TMG GT86 Cup Fahrzeug bestritt.

«Schon jetzt fiebern wir dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring entgegen», sagt BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. «Das ist für uns immer ein besonderes Wochenende, schließlich spielt dieser Klassiker in der Geschichte von BMW Motorsport eine bedeutende Rolle. Bisher konnten wir dort 19 Triumphe feiern. Nach Rang fünf beim Debüt des BMW M6 GT3 im vergangenen Jahr darf es dieses Mal ruhig ein paar Plätze weiter nach vorn für uns gehen. Um das möglich zu machen, benötigt man erfahrene Teams und zuverlässige, schnelle Fahrer. Beides bringen wir auch 2017 wieder an den Start. So breit und so exzellent besetzt waren wir am Nürburgring vielleicht noch nie zuvor. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir den BMW Fans am Ring wieder eine gute Show bieten werden.»


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