GT-Masters-Star Daniel Keilwitz geht 2018 in die USA
Nach dem Vize-Titel im starken GT3-Championat des ADAC tritt Daniel Keilwitz 2018 in der amerikanischen Pirelli Word Challenge an. Dort pilotiert er die in Deutschland gebaute Corvette C7 GT3-R von Callaway Competition.
Daniel Keilwitz ist nicht unbedingt als ultimativer 'Party-König' oder als ein Mann der großen Worte bekannt. Klappt er jedoch das Visier seines Rennhelms hinunter, ist es mit seiner vornehmen Zurückhaltung vorbei. Im Renncockpit machte der Villinger sich durch grandiosen Speed und perfekte Übersicht einen richtig großen Namen. Und der hallte sogar bis auf die andere Seite des Atlantiks. Denn Keilwitz wird im kommenden Jahr ein Engagement in der amerikanischen 'Pirelli Word Challenge' erhalten. Dabei handelt es sich um eine Rennserie für (unter anderem) GT3-Boliden, die in Teilen vergleichbar mit dem ADAC GT Masters ist.
Keilwitz fährt dort
Keilwitz stieß im Jahre 2010 zu Callaway Competition, dem Team von Giovanni Ciccone und Ernst Wöhr aus Leingarten bei Heilbronn. Nach einem Jahr in der FIA-GT3-EM stieg er 2011 ins ADAC GT Masters auf. In der wohl besten GT3-Serie der Welt beeindruckte Keilwitz gegen starke Konkurrenz und befand sich ab 2012 eigentlich jedes Jahr im Titelrennen. Während er sich 2013 tatsächlich die ADAC-GT-Krone aufsetzten konnte, hatte der heute 28-Jährige im Jahr 2017 großes Pech. Bei einem Testunfall brach er sich das Bein, so dass er drei von sieben Rennwochenenden auslassen musste.
Neben dem Deutschen pilotiert auch der US-Amerikaner Michael Cooper eine Callaway-Corvette. Der ebenfalls 28-Jährige ist seit 2015 General-Motors-Werksfahrer und gab 2016/2017 mit dem konzerneigenen GT3-Modell, dem Cadillac ATS-V.R, in der 'Pirelli Word Challenge' Gas. Erst durch das Ende des Cadillac-GT3-Programms wurde überhaupt der Weg für die Callaway-Corvette in Nordamerika frei.
Die 'Pirelli World Challenge' besteht bereits seit dem Jahr 1990. 2016 wurde SRO-Boss Stéphane Ratel einer der Shareholder der Serie. Je nach Veranstaltung gibt es zwei Rennformate: Entweder 50-minütige Sprint-Rennen (jeweils von nur einem Piloten pro Auto gefahren) oder 60-minütige Rennen mit zwei Fahrern (SprintX genannt). Letztgenanntes Format entspricht jenem aus dem ADAC GT Masters.
Inwieweit sich die Amerika-Auftritte von Daniel Keilwitz auf Einsätze im ADAC GT Masters auswirken, ist noch unklar. Fakt ist,
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach