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Kahle: Wir wollen Buenos Aires sehen
Matthias Kahle berichtet im Interview über seine bisherige Rallye, den Wechsel in den neuen Buggy und die Aufregung auf der neunten Etappe.
Dakar Auto
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Wir schwer findest du die Rallye Dakar 2011 an sich? Ich finde bis jetzt ist sie die schwerste von allen drei Südamerika-Dakars. Es könnten ein bisschen weniger Steine sein. Letztes Jahr war eigentlich angenehm, da sind wir immer wieder mall Wege gefahren. Da macht man natürlich Kilometer, aber das dauernde Off-Road ist mir schon zu viel. Es geht nur noch darum, dass das Auto hält und das du nichts kaputt machst. Es hat wenig mit Autofahren zu tun.
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Reifenschäden sind dieses Jahr ein grosses Thema. Deswegen fahre ich auch extrem langsam und lasse mich auch mal überholen. Wenn die in den Steinen ankommen, fahre ich zur Seite und lasse sie vorbei. Ich habe einfach noch kein richtiges Gefühl wie lange die Reifen halten bzw. was sie aushalten – vielleicht könnte man sagar schneller fahren. Aber es bringt uns auch nichts. Weiter nach vorne schaffen wir es nicht und nach hinten haben wir auch Luft. Kann diese Fahrweise auch das Geheimnis eurer Position sein? Ihr fahrt sicher, während die anderen rasen und sich Reifenschäden einhandeln. Zumindest auf den längeren Prüfungen, da auf jeden Fall. Dort haben wir mit unserem Stil eine sehr gute Platzierung eingefahren. Auf den kurzen Prüfungen passiert weniger – das ist klar! Natürlich gilt das nur, solange man nicht um den Gesamtsieg einfährt. War es die richtige Entscheidung das Auto zu wechseln? Ja, auf jeden Fall. Das Auto ist stärker und bis jetzt gab es auch keine Probleme. Der Hauptvorteil ist die Motorleistung du der Drehmoment. Ansonsten ist es prinzipiell ein Buggy. Zudem ist er ein bisschen handlicher, da er etwas kleiner ist. Fährt halt wie ein Buggy! Und wie fährt ein Buggy? Er ist halt nur ein Hecktriebler und für enge Passagen nicht gemacht. Die Beschleunigung aus den Ecken heraus ist nicht so gut, wie bei den Allrad. Etwas leichter tut er sich über so wellige Strecke wie auf der neunten Etappe – über das Kamelgras geht er gut.
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Dann waren die ersten beiden Etappen, die ja sehr WRC-ähnlich waren, für euch etwas schwieriger? Die haben mir persönlich sehr viel Spass gemacht, da es Fahrerstrecken fahren. Aber man hat überhaupt keine Chance da vorne mitzumischen. Da fehlt uns der Vortrieb durch den fehlenden Allrad. Aber der Motor ist echt super und geht gut.
In dem kommenden Tagen heisst für euch die Devise "Position halten"?
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