Red Bull KTM war von den Qualitäten von Daniel Sanders überzeugt und setzte ihn bei der Dakar 2021 auf ein Werksmotorrad. Als bester Rookie bedankte sich der Australier für das Vertrauen.
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Weiterlesen
Werbung
Red Bull KTM hat mit Toby Price, Sam Sunderland und Matthias Walkner drei Dakar-Sieger in seinen Reihen, alle sind älter als 30 Jahre. Mit 31 Jahren ist der Brite der Jüngste. Es war an der Zeit, einen jungen Piloten für die Zukunft aufzubauen. Die Wahl fiel auf Daniel Sanders. Der Australier ist schon länger Mitglied der KTM-Familie und fuhr in diesem Jahr seine erste Dakar. "Mit Daniel haben wir das KTM Factory Racing Junior Rally Program ins Leben gerufen, das parallel zum Werksteam an den Start gehen wird", verriet Teammanager Jordi Viladoms. "Der Gedanke dahinter ist der, dass wir einem neuen Fahrer eine Chance geben wollen, ohne dass dieser den Druck eines Werksteams verkraften muss, und ihm erlauben wollen, die Sache etwas entspannter anzugehen. Gleichzeitig bereiten wir uns so auf die Zukunft vor und hoffen, aus dem Junioren-Programm Fahrer für das Werksteam rekrutieren zu können."
Werbung
Werbung
Sanders überzeugte auf ganzer Linie. Auf Etappe 4 war der 26-Jährige bester KTM-Pilot, alle zwölf Etappen beendete er mit 39 min Rückstand auf Dakar-Sieger Kevin Benavides (Honda). Als Gesamtvierter wurde Sanders mit Abstand bester Rookie bei der Dakar 2021. "Alles in allem war das eine ziemlich perfekte erste Dakar für mich", resümierte der Australier. "Es begann mit einem guten Prolog und dann lernte ich Tag für Tag etwas mehr und sammelte so viel Erfahrung wie möglich. Ich freue mich sehr über den vierten Gesamtrang und bester Rookie zu sein – das ist cool!" Erstaunlich: Sanders gab sein Rallye-Debüt erst vor wenigen Monaten und fuhr bis dahin Enduro. "Ich habe wirklich nur vier Monate auf dem KTM-Rallye-Bike verbracht und so viel wie möglich dafür gelernt. Deshalb kann ich Jordi und dem gesamten Team nicht genug für die harte Arbeit und das Vertrauen danken, das sie mir entgegenbringen", dankte Sanders. "Ich habe ein wirklich hartes Rennen erwartet, und so war es auch. Die ersten Tage waren nicht so schlecht – die Navigation war schwierig, aber erst am fünften oder sechsten Tag wurde es in den Dünen auch körperlich anstrengend. Das und nach ein paar Stürzen begann mein Körper wirklich zu schmerzen. Aber es hat sich aber gelohnt!"
Es soll nicht die letzte Dakar 2021 für den 26-Jährigen gewesen sein. "Es war das härteste Rennen, das ich je gefahren bin", gab Sanders zu. "Trotzdem freue ich mich schon auf die nächste Rallye!"
Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.