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Die wichtigste Passage für den Motorsport in Deutschland war kurz und knapp formuliert. Und sehr klar: Großveranstaltungen bleiben bis zum 31. August untersagt. Es ist eine der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland, die am Mittwoch verkündet wurden.
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Möglicherweise gibt es Ausnahmen: Ob zum Beispiel in der Fußball-Bundesliga in der Zwischenzeit mit Geisterspielen die im Moment ruhende Saison zu Ende gespielt werden kann, ist weiterhin offen, soll nachrangig diskutiert werden, wenn die Deutsche Fußball Liga ein Konzept vorgelegt hat. Die Folge für die DTM dürfte damit aber klar sein: Der Saisonauftakt am Norisring vom 10. bis 12. Juli wird nicht mehr haltbar sein. Ab wie vielen Menschen eine Sportveranstaltung, ein Stadtfest oder ein Konzert als Großveranstaltung gilt, liegt zwar im Ermessensspielraum der 16 Bundesländer.
Klar ist aber, dass ein traditionell stark besuchtes Event wie am Norisring unter die Großveranstaltungen fällt. Außerdem ist Bayerns Ministerpräsident Markus Söder grundsätzlich gegen ein zu frühes Lockern der Maßnahmen.
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Er betonte am Mittwoch: "Deutschland ist bislang im Vergleich zu vielen anderen Ländern besser durch diese schlimme Krise, die global stattfindet, gekommen. Deswegen ist es wichtig, diesen grundlegenden Weg fortzusetzen. Ich freue mich deshalb, dass wir heute weiter einen vorsichtigen Weg beschritten und wir keine unkontrollierten Exit-Strategien diskutiert haben. Wir glauben: Die größte Gefahr besteht darin, dass die bisher stabile Entwicklung einen Rückschlag erleidet, wenn wir zu viel riskieren und Normalität vortäuschen, die es noch nicht geben kann, solange es keinen Impfstoff oder Medikamente gibt."
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Im Fall des Norisring-Events gibt es theoretisch zwei Möglichkeiten: Entweder, das Rennwochenende wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, was angesichts der Veranstaltungsdichte im Laufe des Jahres allerdings nahezu unmöglich ist.
Oder aber das Event wird zum Geister-Rennwochenende, wird also unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen. Aber: Da das wirtschaftliche Konzept ganz stark von Ticket-Einnahmen getragen wird, dürfte eine komplette Absage am wahrscheinlichsten sein.
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