Lamborghini-Pilot Maximilian Paul: Nach Operation lange Pause
Gegenüber SPEEDWEEK äußerte sich Gottfried Grasser zum Zustand von Maximilian Paul nach dem Unfall im ersten DTM-Rennen auf dem Norisring. Eine lange Pause droht.
Viele Fragen sind nach dem schweren Unfall von Maximilian Paul im Samstag-Rennen auf dem Norisring noch offen. Klar ist, dass der Dresdner «für Monate ausfallen wird. Bis er die Kraft im Bein wieder bekommt, die beim Bremsen nötig ist, wird es dauern», sagte Teamchef Gottfried Grasser gegenüber SPEEDWEEK.
Der Steirer hatte auch positive Nachrichten: «Maximilian wurde Sonntag vormittags operiert. Alles ist gut verlaufen.» Und einen Materialschaden als Unfallursache könne er ausschließen. Die Ölspur war Paul zum Verhängnis geworden.
Doch wie es weitergeht, ist völlig offen. Fest steht, dass GRT auch in Oschersleben zwei Lamborghini Temerario an den Start bringen wird: «Der Wagen ist zwar schwer beschädigt, aber die Zelle ist in intakt. Es sollte sich bis zum nächsten DTM-Rennen ausgehen», meint Grasser. Wer Paul in den nächsten Monaten in DTM und GT World Challenge ersetzen wird, sei nicht geklärt: «Das ist jetzt das geringste Problem. Lamborghini wird mitentscheiden. Ehrlich gesagt, habe ich noch keine Vorstellungen.» Die Kosten der Havarie muss allein GRT tragen.
Unabhängig von den DTM-Sorgen freut sich Gottfried Grasser auf sein eigenes Renncomeback: «Ich werde im ADAC GT Masters auf dem Nürburgring und dem Salzburgring mit Gerhard Tweraser antreten. Meines Wissens ist das erstmalig: Zwei Österreicher in einem österreichischen Team», sagt der 47-Jährige.
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