Fernando Alonso nach Quali-Schlappe in Silverstone: «Alles ist in Ordnung»
Das schmerzt die Seele der Fans: Fernando Alonso in Silverstone Letzter! Der Spanier hat betont, er werde sich bei Aston Martin durchbeissen, sagt aber nach der Quali: «Alles ist in Ordnung.» Pardon?
Im Rahmen des Barcelona-GP hat Fernando Alonso über seine Formel-1-Zeit gesprochen, als stünden die Zeichen auf Abschied. Später hat der zweifache F1-Weltmeister das relativiert und gesagt: «Mein innerer Antrieb ist ungebrochen. Ich will den Erfolg mit Aston Martin. Wir brauchen grosse Schritte, um Boden gutzumachen, wir müssen anders denken.»
Und nun das: Fernando Alonso in Silverstone – wo er 2006 und 2022 gewonnen hat, wo das Aston Martin-Rennwagenwerk steht – auf dem letzten Startplatz. Das tut weh. Aber danach sagt der Asturier: «Alles ist in Ordnung.» Moment mal, was?
Fernando erklärt das so: «Unser Leistungsniveau ist jenem der letzten Rennen sehr ähnlich. Positiv ist – das Energie-Management und die Nutzung der Batterie waren konstant. Das haben wir schon in Österreich gesehen. Es ist also alles in Ordnung.»
Hm, vielleicht doch nicht, denn der 32-fache GP-Siegef fährt fort: «Wir sind natürlich noch immer zu langsam. Aber das sollte niemanden weiter überraschen. Wir haben das gleiche Auto wie zuletzt und werden sehen, ob wir im Grand Prix ein wenig mehr lernen können. Bei den Dingen, die in unserer Hand liegen, werden wir besser.»
Was Alonso freut: «Unsere Starts sind im Moment das Schönste. Die sind seit dem ersten Tag sehr gut. Schon bei den Testfahrten in Bahrain waren wir da prima aufgestellt.»
Aston Martin-Technikchef Adrian Newey sagt: «Fernando freut sich sehr auf das Upgrade, und wenn es funktioniert, hoffen wir, dass er für eine weitere Saison im Cockpit sitzt. Angesichts seiner Erfahrung, seines Gespürs für das Auto und seiner Fähigkeit, die Entwicklung zu lenken, ist er ein enormer Gewinn. Aber er möchte klare, greifbare Fortschritte sehen. Wenn wir zeigen können, dass wir uns entschlossen in die richtige Richtung bewegen, ist er absolut bereit, auch 2027 am Steuer zu sitzen.»
Alonso selber hat am Red Bull Ring betont, dass er den Bettel nicht hinwirft: «Wenn einer glaubt, dass ich hier aufgebe, dann hat er mich die letzten 25 Jahre wohl nicht gesehen.»
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