Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

8h von Suzuka: Honda und BMW schreiben Geschichte!

Das Honda-Werksteam stellte bei den 8 Stunden von Suzuka den fünften Sieg in Folge sicher. Yamaha wurde durch eine weitere Safety-Car-Phase um eine Schlussoffensive gebracht. BMW auf dem Podium!

Empfehlungen

Im Artikel erwähnt

Werbung

Werbung

Mit einem Vorsprung von knapp 20 Sekunden ging Honda HRC in die letzte Rennstunde der 8 Stunden von Suzuka. Bis zur Marke von sieben Stunden war das Rennen vollkommen offen. Jonathan Rea absolvierte seinen finalen Stint und übergab die Fireblade mit der Startnummer 30 ein letztes Mal an Takumi Takahashi. Beim Yamaha-Werksteam übernahm Andrea Locatelli die R1 mit der Nummer 21 für den Schlussangriff.

Werbung

Werbung

Der erwartete Regenschauer zog über den Suzuka Circuit, der Kurs war wieder komplett nass. Die Hoffnung auf einen Zieleinlauf mit Slicks hatte sich endgültig zerschlagen. Rund 45 Minuten vor Rennende war der Vorsprung von Honda HRC auf nur noch 14 Sekunden geschmolzen. Dahinter lag das BMW-Werksteam auf Podiumskurs, nachdem sich Michael van der Mark von der BMW des AutoRace Ube Racing Teams abgesetzt hatte.

Wenig später platzte für AutoRace Ube der Traum vom Suzuka-Podium endgültig. Eine Zehn-Sekunden-Strafe nach einem Fehler beim Boxenstopp warf die Mannschaft entscheidend zurück. Rein fahrerisch zählte das Team von Naomichi Uramoto und Sylvain Guintoli über weite Strecken zu den stärksten Mannschaften des Feldes. Im Vergleich zu den perfekt eingespielten Boxencrews von Honda HRC, YART, SERT und dem BMW-Werksteam ließ AutoRace Ube bei den Fahrerwechseln jedoch zu viel Zeit liegen – ein Nachteil, der im Kampf um die Top 3 letztlich den Ausschlag gab.

Starker Regen in der letzten Stunde

Die Bedingungen verschlechterten sich in der Schlussphase erneut deutlich. Pünktlich mit Einbruch der Dämmerung setzte stärkerer Regen ein, sodass der Suzuka Circuit wieder komplett unter Wasser stand. Besonders hart traf es das Marc VDS Racing Team. Florian Marino stürzte zum zweiten Mal an diesem Tag und beschädigte die Yamaha R1 mit der Startnummer 99 schwer.

Werbung

Werbung

Angesichts der zunehmenden Aquaplaning-Gefahr griff die Rennleitung 34 Minuten vor Ablauf der acht Stunden ein und schickte das Safety-Car auf die Strecke. Zu diesem Zeitpunkt stand sogar im Raum, dass der Langstreckenklassiker vollständig hinter dem Safety-Car beendet werden könnte.

Safety-Car verhindert Schlussoffensive

Das Safety-Car traf vor allem das Yamaha-Werksteam hart. Andrea Locatelli konnte sich nicht hinter demselben Safety-Car einreihen wie Spitzenreiter Takumi Takahashi, wodurch der Rückstand auf die führende Honda schlagartig anwuchs. Statt weiter Druck auf Honda HRC auszuüben, musste Yamaha plötzlich den zweiten Platz verteidigen.

Michael van der Mark hatte sich mit der drittplatzierten BMW hinter demselben Safety-Car wie Locatelli einsortiert und befand sich damit für einen möglichen Neustart in direkter Schlagdistanz. Aus dem Duell um den Sieg drohte für das Yamaha-Werksteam binnen weniger Minuten ein Kampf um Rang 2 zu werden.

Werbung

Werbung

Zum erhofften Showdown in den Schlussminuten kam es jedoch nicht mehr. Das Safety-Car blieb bis zum Ablauf der acht Rennstunden auf der Strecke, sodass Honda HRC einen ungefährdeten Sieg einfuhr. Für Takumi Takahashi war es bereits der achte Triumph bei den 8 Stunden von Suzuka, womit der Japaner seinen Rekord weiter ausbaute. Jonathan Rea leistete mit mehreren starken Stints einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg des Werksteams. Somkiat Chantra, der kurzfristig den verletzten Johann Zarco ersetzt hatte, kam im Rennen dagegen nicht zum Einsatz.

Rang 2 sicherte sich das Yamaha-Werksteam. Vor allem unter den schwierigen Bedingungen auf nasser Strecke überzeugten Jack Miller und Andrea Locatelli mit einer starken Vorstellung. Katsuyuki Nakasuga konnte bei seinem letzten Start in Suzuka das Tempo seiner Teamkollegen hingegen nicht ganz mitgehen und verlor wertvolle Zeit.

Dass Yamaha dennoch den zweiten Platz ins Ziel brachte, hatte auch mit den langen Safety-Car-Phasen zu tun. Dadurch konnte das Werksteam Sprit sparen und einen zusätzlichen Boxenstopp vermeiden. Unter regulären Rennbedingungen hätte die R1 aufgrund ihres höheren Kraftstoffverbrauchs voraussichtlich einen Stopp mehr als Honda HRC und das BMW-Werksteam absolvieren müssen.

Werbung

Werbung

BMW hält mit Podium die WM-Chance am Leben

BMW schrieb in Suzuka Geschichte: Erstmals gelang es einem europäischen Hersteller, beim Langstrecken-Klassiker auf das Podium zu fahren. Mit Blick auf den Kampf um den WM-Titel war der dritte Platz sehr wichtig, denn so konnte die Nummer 37 einige Punkte gutmachen auf die Titelverteidiger YART.

Der vierte Platz bescherte YART einen Vorsprung von 19 Punkten für das Saisonfinale der Langstrecken-WM im September. AutoRace Ube beendete das Rennen auf Position 5 vor SERT. Suzuki CN Challenge (Tsuda, Mizuno, Masson) gewann die Experimental-Kategorie und holte Platz 7 im Gesamtklassement. SDG HARC-Pro Honda (Kunii, Nagoe, Abe), Honda Asia-Dream (Atiratphuvapat, Pawi, Putra) und ATJ Honda (Iwata, Suzuki, Kunimine) komplettierten die Top-10.

Werbung

Werbung

NCXX Racing Honda (Nagashima, Kamei, Date) holte den Sieg in der Stockwertung vor Team Etoile (Okubo, Ito, Toba). Wojcek Racing (Gutierrez, Torres, Giannini) komplettierten das Podium in der Stockwertung.

Das Team Motobox Kremer musste bei den 8 Stunden von Suzuka auf Lennox Lehmann verzichten. Dirk Geiger und Twan Smits fuhren das Rennen zu zweit und wurden auf einem starken 18. Platz gewertet. Das Team Bolliger Switzerland (Thöni, Toledo, Artigas) war bestes Pirelli-Team und beendete das Rennen auf dem 21. Platz vor ERC Endurance (Schrötter, Jähnig, Foray).

Am 19. September wird das Bol d’Or gestartet, das abschließende Rennen der EWC-Saison 2026.

Der Endstand der 8 Stunden von Suzuka 2026:

  1. Honda HRC (Rea, Takahashi, Chantra), Honda CBR1000RR-R, 188 Runden

  2. Yamaha Factory Racing (Nakasuga, Miller, Locatelli), Yamaha R1, +1:34,280 Minuten

  3. BMW Endurance (Reiterberger, Odendaal, van der Mark), BMW M1000RR, +1:44,087

  4. YART (Hanika, Fritz, Mercado), Yamaha R1, +3:44,444

  5. AutoRace Ube Racing (Uramoto, Guintoli, Ponsson), BMW M1000RR, +3:46,113

  6. SERT (Black, Linfoot, Atsumi) , Suzuki GSX-R1000R, +2 Runden

  7. Suzuki CN Challenge (Tsuda, Mizuno, Masson), Suzuki GSX-R1000R, +2 Runden

  8. SDG Team HARC-PRO Honda (Kunii, Nagoe, Abe), Honda CBR1000RR-R, +3 Runden

  9. Honda Asia-Dream Racing (Atiratphuvapat, Pawi, Putra), Honda CBR1000RR-R, +4 Runden

  10. Team ATJ (Iwata, Suzuki, Kunimine), Suzuki GSX-R1000R, +4 Runden

Werbung

Werbung

Der WM-Stand nach 3 von 4 Läufen:

  1. YART, Yamaha R1 – 112 Punkte

  2. BMW Endurance, BMW M1000RR – 93

  3. SERT, Suzuki GSX-R1000R – 84

  4. Kawasaki Webike, Kawasaki ZX-10RR – 73

  5. Autorace Ube Racing, BMW M1000RR – 60

  6. ERC Endurance, BMW M1000RR – 53

  7. Team Bolliger Switzerland, Kawasaki ZX-10RR – 39

  8. Motobox Kremer, Yamaha R1 – 36

  9. Honda HRC, Honda CBR1000RR-R – 35

  10. Maxxess by BMRT3D, Kawasaki ZX-10RR – 33

Schon gesehen?

Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach

    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz

    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.