Aprilia liegt vorne, Ducati hat seine Dominanz eingebüßt und Yamaha fährt hinterher. Lassen sich die MotoGP-Ergebnisse beim Saisonstart im Glutofen Thailand so einfach formulieren? Wir blicken tiefer.
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Schon im letzten Jahr war das Team Voelpker NRT48 Schubert-Motors drauf und dran beim Acht-Stunden-Rennen in Oschersleben eine Podiumsplatzierung zu erreichen. Doch ein unverschuldeter Sturz verhinderte nicht nur den Spitzenplatz, sondern am Ende auch den Titelgewinn im FIM World Endurance Cup.
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Im ersten Qualifikationstraining überraschten Stefan Kerschbaumer, Jan Bühn und Lucy Glöckner mit der sechstschnellsten Zeit, in der Superstock-Wertung bedeutete dies sogar die Bestzeit. Nicht einmal eine halbe Sekunde hatten sie auf die regierenden Weltmeister Suzuki Endurance, die den vierten Rang einnahmen, eingebüßt. Am Freitag konnte sich keiner des flotten BMW-Trios seine Zeit verbessern, Kerschbaumer, Bühn und Glöckner rutschten in der Gesamtwertung an die achte Stelle zurück. In der Wertung der seriennahen Motorräder wurden sie von Yamaha Viltaïs Experience mit Bastien Mackels, Florian Alt und Axel Maurin auf den zweiten Platz verdrängt.
"Das macht gar nichts", ließ sich Teamchef Ingo Nowaczyk nicht aus der Ruhe bringen. "Die Yamaha-Jungs haben Qualifikationsreifen verheizt, wir dagegen haben uns auf eine perfekte Rennabstimmung konzentriert. Es ist zwar schön, wenn man die Sub-Wertung anführt, dafür gibt es allerdings keine Punkte."
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Für das Rennen gibt sich Nowaczyk, dessen Hauptquartier nur einen Steinwurf von der Strecke entfernt ist, optimistisch. "Unser großes Plus liegt auf Seiten des Benzinverbrauchs. Wenn es uns gelingt, wie in der Vergangenheit einen Boxenstopp einzusparen, haben wir in der Stocksport-Wertung gute Chancen auf einen Top-3-Platz, wenn nicht sogar auf den Sieg."
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