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Ted Peugeot: Eine Top-3-Platzierung nur noch eine Frage der Zeit?
Das Yamaha Austria Racing Team war beim Acht-Stunden-Rennen in Suzuka lange Zeit auf Kurs zum ersten Podestplatz bei diesem Event. Nach sieben Stunden stürzte Marvin Fritz, mehr als Platz 7 gelang nicht mehr.
Ein bitterer Ausgang für YART und Yamaha insgesamt. Den Großteil des dritten EWC-Events 2022 lag die Mannschaft von Mandy Kainz in Suzuka in den Top-3. Endlich sollte der erste Podestplatz auf dem 5,8 km langen Kurs gelingen, Fritz, Karel Hanika und Niccolo Canepa lieferten sehr schnelle Rundenzeiten und eine ordentliche Konstanz ab.
"Das Motorrad war stark beschädigt, doch das Team hat gut gearbeitet. Sie haben es in unter zehn Minuten wieder repariert", lobte Fritz das Teamwork der Yamaha-Mannschaft. "Wir hätten das Podium verdient, denn wir waren in jeder Session schnell, es tut weh, hier so zu enden. Ich weiß, dass unsere Zeit kommen wird, wir freuen uns schon auf den Bol d’Or."
Teamkollege Karel Hanika fügte hinzu: "Ich bin enttäuscht. Wir haben sieben Stunden lang keinen Fehler gemacht, waren bei Weitem das schnellste EWC-Team und haben mit dem Kawasaki-Werksteam um Platz 2 gekämpft. Das Team hat unglaublich gut gearbeitet. Wir hatten im Rennen ein paar Probleme mit dem Vorderreifen bei heißeren Bedingungen, aber ich habe mich auf dem Motorrad wohl gefühlt. Die Pace war exzellent."
In der EWC-Gesamtwertung liegt YART vor dem Finale in Le Castellet auf Position 3, doch auf Suzuki an der Spitze fehlen bereits 34 Punkte. "Mir fehlen die Worte. Wir sind Siebter geworden, aber das war nicht das, was wir verdient haben. Nach dem Problem am Start bin ich von Rang 25 wieder auf Platz 3 nach vorne gefahren", betonte Niccolo Canepa. "Die Pace war stark und die Yamaha R1 fühlte sich wirklich gut an. Wir hatten einfach Pech, wir werden nächstes Jahr stärker zurückkehren."
Teamchef Mandy Kainz fehlten ebenfalls die Worte. "Es ist hart, meine Gefühle in Worte zu fassen. Ich bin natürlich sehr enttäuscht, aber gleichzeitig auch stolz auf das ganze Team. Wir haben nicht die Ressourcen wie unsere Werks-Rivalen, aber wir waren die ganze Woche an der Spitze unterwegs", stellte der Österreicher klar. "Wir waren ab dem ersten Testtag sehr schnell und das einzige Team, welches im Qualifying alle drei Fahrer innerhalb einer 2:05er-Zeit platzierte."
"Im Rennen sind die Jungs super gefahren, sie waren sehr konstant und es sah so aus, als könnten wir unseren Traum erzielen, unseren ersten Podestplatz in Suzuka. Leider sollte es nicht sein, aber das ist Endurance", stöhnte Kainz. "Ich möchte dem ganzen Team danken. Wir werden nächstes Jahr zurückkehren, aber vorher wollen wir die Saison bestmöglich beim Bol d’Or ausklingen lassen."
Ergebnis 8h Suzuka:
WM-Stand nach 3 von 4 Rennen:
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