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Stark: Lennox Lehmann kratzte mit Motobox Kremer an einem Top-10-Finish!
Fehlerfreies Debüt als EWC-Stammfahrer bei den 24 Stunden von Le Mans: 22 Stunden lang drehte Lennox Lehmann mit seinen Teamkollegen fehlerfrei sein Runden, doch dann streikte die Yamaha R1.
Endurance-WM
Im Artikel erwähnt

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Für Lennox Lehmann wurde der Auftakt der Langstrecken-WM 2026 in Le Mans zu einer intensiven Mischung aus Premieren, Emotionen und harter Rennrealität. Gemeinsam mit Max Stauffer und Max Kofler zeigte der Deutsche im Team Motobox Kremer Racing über weite Strecken eine beeindruckend konstante Leistung – bis ein technisches Problem kurz vor Schluss ein Top-10-Ergebnis ruinierte.
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Schon die Rennwoche an der Sarthe hinterließ bleibenden Eindruck. Die gewaltige Kulisse, die Nähe zu den Fans und Highlights wie die Fahrerparade mitten durch die Stadt sorgten für Gänsehautmomente. Gleichzeitig bedeutete das Event für Lehmann eine Vielzahl an spannenden Herausforderungen – von den speziellen Anforderungen der Nachtfahrten bis hin zur körperlichen Belastung eines 24-Stunden-Rennens. Im Rennen selbst präsentierte sich das Team lange Zeit fehlerfrei und hochkonzentriert. Über 22 Stunden hinweg leistete sich das Fahrertrio keinen Fehler, blieb ohne Sturz und arbeitete sich kontinuierlich nach vorne. Besonders die Nachtphase wurde für Lehmann zum prägenden Erlebnis. Lehmann schwärmt von der Erfahrung in Le Mans «Le Mans war eine Mega-Erfahrung! Es ist wirklich etwas Besonderes, vor dieser Kulisse mit den vielen Fans zu fahren. Zudem war es für mich etwas Besonderes, in der Nacht zu fahren», erklärte der 20-Jährige im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.
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Auch im Zusammenspiel mit seinen Teamkollegen zeigte sich Lehmann begeistert: «Wir hatten super viel Spaß mit Max Kofler und Max Stauffer. Wir haben ein gutes Team gebildet und uns super verstanden. Wir waren alle richtig schnell, sowohl in der Nacht als auch am Tag.» Die Mischung aus Tempo und Konstanz brachte das Team in eine aussichtsreiche Position innerhalb der Top-10.
Doch wie so oft in der Langstrecke schlug das Schicksal kurz vor Rennende zu. Nach 22 Stunden zwang ein Elektronikproblem die Mannschaft zu einem langen Boxenaufenthalt von rund einer Stunde – der Traum von einem Topresultat war dahin. «Natürlich war es richtig schade, dass wir nach 22 Stunden ein kleines technisches Problem hatten. Deshalb standen wir eine Stunde lang in der Box und sind aus den Top-10 herausgerutscht», so Lehmann. Vorfreude auf Spa und den Auftakt der Euro Moto auf dem Sachsenring Trotz des Rückschlags überwog am Ende die positive Bilanz eines starken WM-Debüts: «Unabhängig davon war es eine richtig tolle Erfahrung und ich freue mich auf die nächsten Rennen.» Der Kampfgeist des Teams zeigte sich auch darin, dass man nach der Reparatur wieder auf die Strecke ging und das Rennen ins Ziel brachte.
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Neben der Action auf der Strecke spielte auch das Umfeld eine wichtige Rolle. Die physische und mentale Belastung eines 24-Stunden-Rennens verlangte dem jungen Deutschen alles ab – Unterstützung erhielt er dabei von seinem engen Umfeld, das ihm während der gesamten Woche den Rücken freihielt. Bevor die EWC-Saison 2026 in Spa fortgesetzt wird, stehen für Lehmann der Saisonauftakt der Euro Moto (IDM) auf dem Sachsenring sowie das zweite Event in Brünn auf dem Plan. Lehmann startet das Team Apreco Ten Kate Yamaha mit einer Yamaha R9.
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